Eigentlich sind Neueröffnungen oder die Schließung von Läden und Kneipen hier im Blog kein Schwerpunktthema – weil mir dies in den meisten Fällen wohl ziemlich einerlei ist.
Und so erwähne ich diesen neuen, eben erst eröffneten Radverleih eigentlich auch nur, weil er direkt neben dem Lieblingscafé zu finden ist – also in der Schmiedestraße, gleich beim Bohemia und nicht einmal eine Gehminute vom Marktplatz entfernt. Der Laden macht einen sympathischen Eindruck und ist als solcher eine Zweigstelle des Radgeber Fahrradverleihs Pirna.
Wir alle wissen, dass die Schmiedestraße nicht unbedingt in Mengen von Laufkundschaft heimgesucht wird – von daher seien euch hiermit kräftig die Daumen gedrückt!
Was für ein wunderbares Projekt: Dmitry Gudkov macht Porträts von Fahrrad fahrenden Menschen, die er in New York auf der Straße trifft. Der Mann ist selbst begeisterter Radler und weiß sehr wohl, die mit dem Velo gewonnene Unabhängigkeit und Freiheit zu schätzen. Continue reading »
Eine bemerkenswert-interessante Woche liegt hinter uns – Zeit für ein kurzes Resümee. Wir sind elbaufwärts gefahren – mit dem Fahrrad nach Prag. Über Bad Schandau, Děčín, Ústí nad Laben, Leitmeritz (Litoměřice) und Mělník immer am Ufer der Elbe entlang, dann weiter an der Moldau bis hinein nach Prag. Klärchen meinte es dieser Tage gut mit uns – wir sind tatsächlich trocken bis in die tschechische Hauptstadt gelangt. Erst am späten Mittwochnachmittag – bei der Quartiersuche – ereilte uns dort der endlose Regen … Continue reading »
José Castrellón, seines Zeichens Velofreund und Fotograf aus Panama, hält die (ihm eigene) Vorliebe seiner Landsleute für originelle und phantasievoll gestaltete Bikes für mitteilenswert und hat dazu eine schaurig-schöne Fotoserie erstellt: Priti Baiks.
Wie zu sehen, ist die Kreativität der Panamesen diesbezüglich schier unglaublich – alle Achtung und Hut ab! (einmal mehr via)
Heiter bis wolkig von Freitag bis Montag, ein schönes Quartier in Alt Zauche, zwei Tagestouren mit dem Rad (1. Tag: Alt Zauche-Straupitz-Byhlener See-Burg-Leipe-Lehde Lübbenau-Alt Zauche / 2. Tag: Alt Zauche-Lübben-Schlepzig-Groß Leuthener See-Briesensee-Alt Zauche), eine Tagestour mit dem Paddelboot durch den Unteren Spreewald, dazu gutes, vor Ort gebrautes Pils und Fettbemme und Gurken auch (aber nicht nur) – vier gute Tage im Spreewald waren das.
Aktivurlaub sozusagen – denn die Landschaft ist prädestiniert dafür. Pures Wandern ist (meines Erachtens nach) nicht zu empfehlen, zu flach und zu eintönig scheinen mir dazu die langgestreckten, oft schnurgeraden Wege.
Also auf’s Rad oder in das Boot schwingen und die Welt ist in Ordnung. Anbei – wie gehabt – ein paar Bilder.
- Unser Quartier am Gasthaus “In Mühle” in Alt Zauche -
Notiz an mich: das ist nicht mehr als Durchschnitt. Aber immerhin, als einen ersten Richtwert muss der mensch diese Zeit akzeptieren.
Soll heißen: ich bin heute erstmals wieder die persönliche Trainingsstrecke abgefahren, die “aktive” Fahrrad-Saison hat somit begonnen.
Das Schöne daran: ich kann meinen Arbeitsweg nutzen, befahre also mehrmals in der Woche den Elberadweg zwischen Dresden und Pirna: vom Bühneneingang bis zur Haustür sind es exakte 23,09 Kilometer.
Je nach Tagesform benötigt es dann zwischen 55 und 65 Minuten für die Strecke – in Abhängigkeit auch von den herrschenden Windverhältnissen im Elbtal (was beinahe immer Gegenwind meint).
Noch zwei exakte Zahlen zum Schluss: laut meiner Sportapp habe ich während der Fahrt (kein Rennrad!) 617 Kilokalorien verbrannt und 49 Höhenmeter elbaufwärts bewältigt – ich bin begeistert.
Via iGNANT bin ich eben auf ein wunderbares Projekt gestoßen, welches hier im Blog unbedingte Erwähnung finden soll.
Stan Engelbrecht und Nic Grobler haben eine ebenso simple wie geniale Idee in die Tat umgesetzt: sie reisen mit dem Fahrrad durch Südafrika und fotografieren Leute, die ebenfalls mit dem Rad unterwegs sind. In ihrem Projekt “Bicycle Portraits” wird zu jedem Bild kurz notiert, warum der Mensch mit dem Rad unterwegs ist und wozu es in der Hauptsache genutzt wird.
Eine geniale Idee, die zahlreiche Menschen rund um den Globus begeistert – mich eingeschlossen. Auch schön zu lesen: das Vorhaben soll in sozialer wie auch ökologischer Hinsicht von Nachhaltigkeit geprägt sein.
… we want to be able to assist the underprivileged cycling community through our project – be it teaching bicycle maintenance skills, providing necessities like helmets, tires, tubes, locks… It would be great to create a support structure for the people who appear in the book – this could be a trust funded by a percentage from sales of the cover price, or a charity set up in the name of the people who appear in the book etc. Ultimately we want to promote cycling as a means of independent transport to empower the underprivileged, and in fact, to encourage everyone capable to ride a bike as an alternative to driving a car, or even using public transport. We hope that this will lead to the kind of infrastructure development that is designed with all people in mind, not just cars.
Am Ende stellt sich natürlich noch die Frage des Geldes: um das Projekt (welches im Fazit mit der Herausgabe eines Bildbandes gekrönt werden soll) zu finanzieren wird um Unterstützung gebeten. Dafür kann bereits das Buch geordert werden – für $55 ist der interessierte mensch dabei …
Eine wunderschöne Genussradeltour zum Sonntag – immer an der Elbe entlang – von Radebeul-Zitzschewig bis Diesbar-Seußlitz und mit dem oben Erwähnten als lukullischem Höhepunkt. Continue reading »