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Wie der Titel schon besagt war die heutige Sonntags-Wanderung von Wind und Regen geprägt, glatt wie Schmierseife war der Sandstein und der Wald eine regelrechte Waschküche. Nach knappen vier Stunden waren wir dann auch ziemlich bedient und froh, wieder am Ausgangspunkt zu sein.

Wir liefen von Hohnstein zum Brand und verweilten nur kurz an der arg überlaufenen Brand-Baude, um die – immer wieder bemerkenswerte – Aussicht auf die Tafelberge zu geniessen.

An der Brand-Baude

Brand-Baude

An der Brand-Baude

An der Brand-Baude

Wind und aufziehende graue Wolken trieben uns alsbald weiter, es ging den finsteren Schulzengrund hinunter bis an die Polenz. Von dort eilten wir hinauf zum “Kleinen Kuhstall” (in den Bärenfangwänden) und via Gautschgrotte ging es dann nach Hohnstein zurück.

Kleiner Kuhstall

Der Kleine Kuhstall

An der Gautschgrotte

An der Gautschgrotte

Alles in allem eine leicht zu laufende Runde durch ein von Mischwald und vielen bizarren
Felstürmen geprägtes Gelände.

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Lohsdorf – Schwarzbachtal – Goßdorfer Raubschloß – Hankehübel – Goßdorf – Gickelsberg – Lohsdorf

Die heutige Wanderung führte uns an den Nordrand der Sächsischen Schweiz.

querfeldein

Von Lohsdorf liefen wir durch das Schwarzbachtal – immer entlang der ehemaligen Schmalspurbahn und gar auch durch zwei alte Tunnel der Selbigen, den Maulberg- und den Schwarzbergtunnel. Hernach wurde an der Ruine des Großdorfer Raubschlosses (1861 künstlich aus den Resten des alten Mauerwerks der Burg errichtet ) gerastet um alsdann via Hankehübel (einer der schönsten Ausichtspunkte in der Sächsischen Schweiz) und Goßdorf/ Gickelsberg die Runde zu vollenden. (Auf dem Letzterem haben wir einen Trauermantel gesehen, aber nicht vor die Linse bekommen und ich bin von einer Wespe gestochen worden, woraufhin ich dem bösartigen, stachelbewehrten Volk endgültig den Krieg erklärt habe … )

Eberesche

Hankehübel

querfeldein

querfeldein

querfeldein

Alles in Allem eine schöne Runde – angenehm kühler Buchenwald und weitläufige Bergwiesen im steten Wechsel – und damit bestens geeignet für solch heiße Tage.

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querfeldein ...

Anbei ein kleiner Rückblick auf unsere gestrige Wanderung …

Sebnitz – Buchberg – Kaiserberg – Grenzübergang – Tanzplan – Thomasdorf – Waldhaus – Hohe Straße – Hube – Sebnitz

Ich habe mir sagen lassen (der mensch war bis dato noch nicht auf dem Tanzplan), daß es dort im Winter, bei tief verschneitem Wald, noch interessanter sein soll. Mag sein – am gestrigen Sonntag war es jedenfalls auch ganz nett, der kleine Aufstieg lohnt durchaus und die Runde (siehe oben) ist äußerst kurzweilig. Vom Aussichtsturm hatten wir allerbeste Sicht bis weit hinein in die Sächsisch-Böhmische Schweiz und das Zittauer Gebirge.

Der Besuch in der Restauration entspricht dem böhmischen Standart, insofern kann man mit der Einkehr nichts falsch machen, darf aber auch keine Originalität jedweder Form erwarten … Und Obacht geben: die Plattform ist mittels Zufahrtsstraße auch für schnauzbärtige, Bermuda-Shorts tragende ADAC-Mitglieder erreichbar; die unvermittelte Gegenwart dieser Spezies war nach den einsamen Wegen im Wald schon etwas irritierend.

querfeldein ...

Die Vollendung unserer Runde über die Hohe Straße (einem alten Handelsweg zwischen Elbtal und der Oberlausitz) entschädigte jedoch für das kleine Ungemach: mit gutem Fernblick und allerliebsten Rastplätzen.

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So oder so ähnlich durfte ich mir das gestern anhören (zwei Kollegen – ein älterer und ein jüngerer Herr – lauthals und im Duett):

“Du wohnst in Pirna und kennst den Hermann in Rathen nicht? Unglaublich. Jeder gute Wandersmann kennt den Hermann …” Undsoweiterundsofort.

Nein, die Lokalität war mir bis heute mittag namentlich nicht bekannt. Der Sache mußte unverzüglich auf den Grund gegangen werden – ich bin dann also heute mittag zu einer kleinen Genussradel-Tour aufgebrochen. Mit dem Ergebnis, daß ich an besagtem Orte in die Wirtschaft eingekehrt bin in die ich immer einkehre, wenn ich denn einmal in Rathen bin (um das jeder gute Wandersmann im Übrigen einen Bogen macht, da dieser Ort der Turnschuh-Fraktion vorbehalten ist). Ich sollte allerdings öfter einmal einen Blick auf die Kneipenschilder werfen …

Fazit: ich saß schon immer im Hermann, besser gesagt davor – mit dem herrlichen Blick auf den Fluss und das promenierende Volk. Und langer Rede kurzer Sinn: hier gibt es beste sächsische Hausmannskost zum fairen Preis (der Besucherandrang spricht für sich) und die Fischsemmeln sind zu Recht legendär … “Zum Hermann” in Rathen ist also definitiv ein Muss.

auf dem Gamrig

Ich bin dann noch hinauf zum Gamrig gelaufen, habe eine gute Stunde lang die Sonne und die Ruhe genossen und dieses eine Foto für euch gemacht …

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Rauenstein I

Die Titelzeile steht für die exakte geografische Position des Rauensteins; unserem heutigen Ziel. Also keine lange Wanderung zum Sonntag (diverse Unpäßlichkeiten), sondern nur ein kurzer Ausflug um Luft und Licht für die Woche zu tanken.

Rauenstein II

Trotzdem hat es gelohnt, kaum Wind und eitel Sonnenschein machten den Spaziergang zum sonntäglichen Vergnügen …

Rauenstein III

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