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Aussicht vom Gohrischstein

Ausgangspunkt der heutigen Runde war – wie oben zu lesen – Kurort Gohrisch, eine kleine Gemeinde von etwa 800 Einwohnern in exponierter Lage (in obigem Bild unterhalb des Liliensteins zu sehen, dazwischen liegt noch das Elbtal).

Anno 1869 empfing der Gutsbesitzer Adelbert Hauffe hier die ersten Sommerurlauber – womit sich der Ort das Prädikat der “ältesten Sommerfrische in der Sächsischen Schweiz” verdient hat. Nun ja …

Ziel der Wanderung waren die oberhalb des Ortes zu findenden Tafelberge: der Gohrischstein, der Papststein und der Kleinhennersdorfer Stein.

Aussicht vom Gohrischstein

Aussicht vom Gohrischstein

Aussicht vom Gohrischstein

Aussiht vom Gohrisch

am Gohrischstein

Durch den “Stillen Grund” ging es hinauf zum Gohrisch. Dieser ist mit seinem zerklüfteten Plateau ein überaus lohnenswertes Ziel, allein der Aufstieg durch die Falkenschlucht ist mehr spannend als mühsam. Oben angekommen bietet sich zum Einen die Nord-West-Aussicht an der Wetterfahne und zum Anderen der Blick Richtung Süd-Ost an der Schutzhütte – beide sind gleichermaßen grandios und eröffnen wunderbare Ausblicke auf die üblichen Vedächtigen, so etwa den Pfaffenstein mit Barbarine, die Festung Königstein, die Rathener Felsen und den Hohen Schneeberg auch.

Der Abstieg vom Gohrisch und der Aufstieg zum Papststein gehen beinahe nahtlos ineinander über, sie sind nur durch eine Straße getrennt.

Blick vom Papststein auf den Gohrisch

Blick auf den Gohrisch

Blick auf den Gohrischstein

Berggasthaus auf dem Papststein

Auch hier lohnt der Aufstieg bis zum Feuerwachturm, finden wir doch neben der guten Sicht auf den Elbsandstein eine Gastwirtschaft vor und haben somit Zeit und Muße für Speis und Trank.

Dem Abstieg vom Papststein folgte der kurze Anstieg zum Kleinhennersdorfer Stein.

am Kleinhennersdorfer Stein

Lichterhöhle

Zum bewaldeten Plateau führt kein Weg hinauf – das Massiv ist vor allem für seine drei Höhlen bekannt, deren größte die Lichterhöhle ist (im Bild ist der Zugang zu sehen). Nachdem ich auch die anderen beiden, kleineren entdeckt habe galt es hinabzusteigen und via Papstdorf (zuvor ein Wildgehege), Hans-Förster-Weg und Muselweg die Runde zu vollenden.

querfeldein

Dammwild

Papststein

querfeldein

Zurück in Kurort Gohrisch befand ich für mich, dass diese heutige Tour (ca. 13 km) eine der kurzweiligsten und interessantesten der letzten Jahre war und somit zur Nachahmung ausdrücklich empfohlen gehört.

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Unsere alljährliche Alpenwanderung rückt langsam näher und wir versuchen in Schwung zu kommen, so gut das eben geht.

Aufgrund der Wärme wurde die nachmittagliche, kleine Runde heute in den schattigen Wald verlegt: von Uttewalde stiegen wir in den Uttewalder Grund hinab und liefen via Höllengrund und Steinernen Tisch zur Bastei. Nach einem kurzen Halt (das obligatorische Foto) ging es dann weiter nach Rathewalde, kurz vor dem Ort verließen wir jedoch den Weg und liefen links am Waldrand zurück Richtung Uttewalder Grund (über die Basteistrasse und am Gr. Sandberg vorbei), stiegen hinab in den angenehm kühlen Grund und alsbald auf der anderen Seite wieder hinauf zum Ausgangsort.

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Der heutige Abstecher in das Bielatal bot gute Gelegenheit, sich den Frust von der Seele zu laufen.

Vom Parkplatz bei der Ottomühle ging es Richtung Grenze, aber nicht gerade zu, sondern mit einem Umweg entlang der Felswände. Eisloch und Schwedenloch (zwei kleine Höhlen) wurden passiert, ebenso die “Verlassene Wand” – mit den vielen Aufstiegen ein wahres Klettereldorado. Tatsächlich säumen mitunter bizarre Klettergipfel den Weg …

Dann wieder hinunter und weiter auf dem Hauptweg. Kurz vor der Grenze den Bach überqueren, um hernach in Serpentinen die Aussicht auf der Grenzplatte zu “erklimmen”. Dort oben angelangt (523m) den Blick auf den Hohen Schneeberg und Ostrov genießen. Weiterlesen →

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Frühling

Heute stand eine ausgedehnte Waldwanderung auf dem Programm. Es galt, das südlich von Cunnersdorf gelegene Waldgebiet mit dem Katzstein, dem Rotstein und dem Spitzen Stein zu erkunden. Allesamt kleinere Felsengruppen, die sich tief im Wald verstecken – von der Kuppe jedoch eine gute Aussicht bieten.
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am Großen Zschirnstein

Der Große Zschirnstein ist mit 561,7 m der höchste Punkt der Sächsischen Schweiz. Zum heutigen Sonntag haben wir ihn einmal mehr “erklommen” – alle fünf Jahre darf sich das Ziel durchaus wiederholen (zumal die “Kleingießhübler Zschirnstein-Runde” heute anders herum gegangen wurde).

into the wood

Während des Aufstiegs von Kleingießhübel (über Wiesenweg und Kastanienallee) empfiehlt sich ein kurzes Verharren an zwei steinernen Zeugen der Vergangenheit.

Wegweiser

Wegweiser

Dies meint zum Einen die Wegsäule von 1840 (an der Einmündung des Alten Marktweges) und zum Anderen “Schächers Kreuz” – nur fünf weitere Gehminuten entfernt.

Schächers Kreuz

Dieser Stein steht vermutlich für einen erschlagenen (oder gerichteten?) Wegelagerer und soll zudem die Erinnerung an den Sohn des Schönaer Försters wachhalten, der hier im Jahre 1549 von einem böhmischen Wilddieb erschossen wurde.

letzter Schnee

Beim weiteren Aufstieg durch den Wald fanden sich tatsächlich noch einige Reste von Schnee und Eis.

am Großen Zschirnstein

am Großen Zschirnstein

am Großen Zschirnstein

Auf dem Plateau waren letztlich nur wenige Menschen am Rasten – der eisige Wind mahnte zur Eile. Was ich bis dato nicht wußte: auf dem Großen Zschirnstein finden sich nur sehr wenige alte Bäume. Grund hierfür ist ein verheerender Waldbrand, der im Mai 1945 (beim Abzug des auf dem Gipfel stationierten Beobachtungspostens der Wehrmacht) ausbrach.

(Ich empfehle hierzu einmal mehr die Lektüre vom Rölke Wander- und Naturführer “Sächsische Schweiz” …)

Umgebindehaus

Beim Abstieg wählten wir den direkten Weg nach Kleingießhübel über den Hirschgrundweg. Das abgelegene Dorf – mit einigen sehenswerten Höfen und Umgebindehäusern – taugt durchaus für einen kurzweiligen Spaziergang.

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