Category Archives: Lokales

Die monatliche Flusslandschaft

Elbbogen
Pieschener Molenbrücke
Pieschener Molenbrücke

In Fortsetzung dieser losen Reihe sehen wir heute einen Blick auf den Pieschener Elbbogen (in Dresden).

Standpunkt ist die neue Molenbrücke (Wikipedia), die als solche ebenfalls Gegenstand der Betrachtung ist. Diese durchaus interessante und lobenswerte Konstruktion wurde erst im vergangenen September eingeweiht und ist nun fester Bestandteil des Elberadwegs Richtung Meißen.

Pieschener Molenbrücke

Ich habe sie heute auf einer kleinen Radtour nach Altkötzschenbroda erstmals befahren und in Augenschein genommen (die ganze Ecke ist so gar nicht mein Einzugsbereich) und war angenehm überrascht.

Nachtrag: weitere Worte und vor allem ordentliche Bilder zur Molenbrücke finden sich hier.

Das kleinste Café in der Stadt

Dies ist doch einmal eine gute Nachricht: das Café Bohemia, seines Zeichens das kleinste (und für mich auch das charmanteste) Café in der Pirnaschen Altstadt, hat nach langem Winterschlaf seine Pforte wieder geöffnet.

Seit dem vergangenen Wochenende ist die gemütliche Einkehr nun wieder zu haben – von Mittwoch bis Sonntag zwischen 13.00 und 19.00 Uhr.

Das Speisehaus wird verkauft

Oben auf dem Sonnenstein – in unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen Klinikum – steht das Speisehaus der ehemaligen Strömungsmaschinenwerke Pirna weithin sichtbar in der Landschaft.

Es ist ein Überbleibsel eines in den 50er Jahren errichteten Produktionskomplexes – der sich primär der Herstellung von Triebwerken und nach dem Ende des DDR-Flugzeugbaus dann der Produktion verschiedener Strömungs- und Kraftanlagen widmete. Das Gebäude (ein Stahlbetonskelettbau im Stile der Nachkriegsmoderne), vor allem jedoch der markante Treppenturm (Fotos!) steht unter Denkmalschutz – handelt es sich hierbei doch zweifelsfrei um ein Kleinod der deutschen Architekturgeschichte.

Seit dem Beginn der 90er Jahre steht das Haus leer und harrte seiner neuen Nutzung. Von daher habe ich mit Erstaunen die gestrige Pressemitteilung der Stadt Pirna – als ausgewiesener Eigentümer (Info) – zum Verkauf des Speisehauses vernommen.

Investor plant 14 Loftwohnungen / Treppenhaus bleibt erhalten

Der Pirnaer Strategie- und Finanzausschuss hat in seiner Sitzung am 11. Mai 2011 dem Verkauf des ehemaligen Speisehauses der Strömungsmaschinen Pirna GmbH im Stadtteil Sonnenstein zugestimmt.

Die Stadt wird das Objekt mit einer Gesamtgröße von 3.320 m² für 138.000 Euro an die Scholz & Zimmer Vermietungsgesellschaft bR veräußern. Die Gesellschaft beabsichtigt den Umbau des Gebäudes unter denkmalschutzrechtlichen Gesichtspunkten. Hier sollen 14 Loftwohnungen mit bis zu 225 m2 Wohnfläche entstehen. Das Treppenhaus mit seinem einzigartigen Foyer soll als Treffpunkt für die Hausgemeinschaft dienen.

Schauen wir einmal, was daraus wird …

Baumgesicht

Am vergangenen Samstag waren wir noch einmal an der Schmorsdorfer Linde – eine kleine, sehr angenehme Rundwanderung – gemeinsam mit den Pirn’schen Lindenfreunden. Vor Ort fiel mir dann auf, dass ich im vorhergehenden, das Thema benennenden Eintrag, ein kleines, aber schönes Detail vergessen habe zu erwähnen: das Gesicht im Lindenbaum.

Meinte ich in dem Gebilde ganz klar einen stattlichen Wildschweinschädel – respektive einen Keilerkopf – zu erkennen, vermuteten andere ein Lamm oder auch einen Hund(?). Der Phantasie sind scheinbar keine Grenzen gesetzt … Eine schöne Geschichte (nachzulesen im kleinen Museum nahebei) gibt es dazu auch – sie sei hier erwähnt:

… ein horizontaler Ast, der nach Süden zeigte, hatte eine große ausgehöhlte Stelle, in der sich nach kräftigen Regenschauern das Wasser sammelte. Die Kinder kletterten hinauf und erfrischten sich in ihrer Linden-Badewanne. Während eines schrecklichen Gewittersturms am 24. Juli 1957 brach dieser Ast ab und am Stumpf erschien das markante Baumgesicht, das wir noch heute sehen können.

PS: ich bleibe auch nach eingehender Betrachtung dabei: es ist ein Keilerkopf, den der Baum uns hier zeigt – definitiv.

Apple Store Eröffnung in Dresden

Der mensch hatte die Zeit und hat sich – ganz Fanboy – das Spektakel heute morgen gegönnt.

Dabei reichte es aus, sich kurz vor acht Uhr am Altmarkt einzufinden, da sich die konkrete Warteschlange ohnehin erst nach Öffnung der Galerie und entsprechender Einweisung bilden konnte. Eine knappe Stunde Geduld brauchte es dann allerdings schon …

Hektisch wurde es nur in den ersten Minuten, danach herrschte eine relativ entspannte Stimmung. Die Menschen wurden in iPad2-Käufer und Store-Besucher sortiert, bekamen ihre Tickets und wurden stoßweise eingelassen. Alle Kunden wurden durch die Mitarbeiter mit High-Five und euphorischem Applaus begrüßt und die üblichen Eröffnungs-T-Shirts wurden auch verteilt.

Letztlich bleibt zu sagen, dass der Dresdner Apple Store als solcher durchaus ein Schmuckstück ist. Er bietet natürlich alle Apple-Geräte zum Anschauen und Ausprobieren – inklusive einer “Nur für Kinder”-Abteilung und der bekannten “Genius-Bar” – die Bilder vermitteln vielleicht einen kleinen Eindruck dessen.

AppleStore-Eröffnung
AppleStore-Eröffnung
AppleStore-Eröffnung
AppleStore-Eröffnung
AppleStore-Eröffnung
AppleStore-Eröffnung
AppleStore-Eröffnung
AppleStore-Eröffnung

Gekauft hat der mensch im Übrigen nichts – er wartet geduldig auf das iPad3 …

Die monatliche Flusslandschaft

Gottleuba-Mündung
Gottleuba-Mündung

Wir sehen heute die Mündung der Gottleuba in die Elbe.

Ursprünglich verlief diese im Pirnaer Stadtzentrum – grob gesprochen in Linie mit der heutigen Dohnaischen Straße, oberhalb der Stadtbrücke. Aufgrund des stetigen Wachstums der Stadt wurde die Mündung jedoch schon vor etlichen Jahrzehnten künstlich verlegt: sie ist heute exakt bei Kilometer 35,4 zu finden.

Wer also den Elberadweg von Dresden nach Pirna nutzt wird kurz vor Pirna die Gottleuba-Mündung überqueren …

Vielleicht noch bemerkenswert: im unteren Bild ist im Hintergrund (und hier im Blog erstmalig) die Sachsenbrücke zu sehen, welche zwischen 1997 und 1999 – zum Zwecke der Westumfahrung der Stadt sowie der Anbindung an die A17 – erbaut wurde. Doch dazu später einmal mehr …

Himmelsleiter immer noch gesperrt

Wer sich derzeit mit dem Gedanken trägt, die Himmelsleiter am alten Zeichener Fährhaus zu erklimmen, sei hiermit darüber informiert, dass selbige offiziell immer noch gesperrt ist. Grund dafür sind die andauernden Sanierungsarbeiten am Hang – bedingt durch eine im vergangenen August abgehende Mure.

Zur Erläuterung: die gute zweihundert Stufen zählende Treppe ist am rechtselbischen Rad- und Wanderweg gelegen, zwischen Oberposta und Stadt Wehlen.

Sie ist als solche eine der ältesten Steiganlagen der Sächsischen Schweiz und war dazumal die wichtigste Verbindung zwischen dem Wehlener Ortsteil Zeichen und Dorf Wehlen. Im oberen Drittel zweigt der hier im Blog schon mehrmals empfohlene, höchst interessante Steinbruchpfad ab, welcher uns unter anderem zum Pol-Cassel-Haus und auch zur Wilke-Aussicht führt.

Wann die Treppe wieder offen sein wird entzieht sich meiner Kenntnis; wissende Leserinnen und Leser dürfen diesbezüglich gerne kommentieren …

Einmal ein anderer Blick

Blick auf Pirna

Zumindest ist diese Ansicht der alten Stadt am Fluss hier noch nicht so gezeigt worden …

Wir schauen über das Copitzer Ufer hinüber zur alten Stadtbrücke (anno 1875 erbaut).

Standort ist der rechtselbisch gelegene Burglehnpfad. Von hier bietet sich dem interessierten Menschen ein wunderbarer Blick auf den Fluss, die gegenüberliegende Altstadt und das Schloss auf dem Sonnenstein. Bei guter Fernsicht tauchen gar die Gipfel des Osterzgebirges am Horizont auf …

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