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Straßengalerie

In der Schmiedestraße zu Pirna ist nun schon seit einigen Tagen die alljährliche Straßengalerie zu sehen. Anlass dessen ist der kommende Tag der Kunst – ich schrieb erst kürzlich hier im Blog darüber.

Auf 400 Straßenmetern werden hier 20 Werke diverser Künstlerinnen und Künstler präsentiert, als da wären Brigitta Arnold, Bernd Fenk, Dietmar Gubsch, Christoph Hampel, Heike Küchler, Volker Lenkeit, Hernando Leòn, Petra Lorenz, Elke Paul, Margarita Pellegrin, Uwe Peschel, Rainer Schwarz, Ute Nitzsche, Christopher Simpson und Sebastian Lachnitt.

Straßengalerie

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Nicht alle Arbeiten sind signiert, so dass eine namentliche Zuordnung mitunter schwerfällt. Zudem habe ich auch nicht die komplette Galerie fotografiert, schließlich soll dieser Eintrag vor allem Interesse wecken und euch zu einem Bummel durch die Pirnasche Altstadt ermuntern. Wer es also ganz genau wissen möchte, schaut sich die verlinkten Bilder in hoher Auflösung drüben bei flickr an und sucht dort nach der Signatur.

Und noch eines: die Werke sind käuflich zu erwerben – allesamt – auch der großartige “León” (Hernando León ist ja so etwas wie der “Vater” des Tages der Kunst in Pirna).

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Noch einmal Pirna, und noch einmal die unendliche Geschichte um die Neugestaltung des Schlossbergs.

Thema ist die Namensfindung für den neu errichteten, stufenlosen Weg zum Sonnenstein, eben jenes Weges, dessen Bau ursächlich für die Erneuerung der Schlosstreppe und die damit geplante Fällung der Linden ist …

Vor einem kleinen Weilchen rief Pirnas Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Vorschläge für einen Namen einzureichen:

„Der Schlossberghang wird ein neues idyllisches Kleinod in unserer Stadt. Ich möchte den Pirnaern die Gelegenheit geben, einen Namen für den neuen Weg zu finden, mit dem sie sich identifizieren.“

So weit, so gut, es kamen auch einige Vorschläge, die durchaus akzeptabel und originell wären – einige sollen hiermit benannt sein (meine Favoriten habe ich hervorgehoben):

  • Sonnensteig, Schloßweg, Canalettoterrassen, Canalettopfad, Festungsweg, Panoramaweg, Schloßterrassen, Schloßgartenweg, Terrassenweg, Liebenauweg (Johann-Siegmund-von Liebenau-Weg – Festungskommandant, Verteidiger im 30jährigen Krieg), Schloßhangweg, Schloßbergweg, Schloßberghangweg, Schloßbergpromenade, Altstadtweg, Zur Sonne, Kasemattenweg, Bernardo-Belletto-Pfad, Bellevue Pirna (?), Juchtenkäferweg, Lindenberghang, Weg der Erinnerungen, Weg des Leidens der gefällten Linden (Hammer! Wer war das bitte?), Schild-Bürgersteig oder Schleichweg (kommen beide von der Bürgerinitiative “Lebenswertes Pirna”) und Spitzhügelweg.

Soweit eine Auswahl der eingereichten Vorschläge. Offensichtlich fühlten sich viele Bürger in der Sache angesprochen … Warum nun aber die Stadtverwaltung mit der Benennung des Weges zum (von den Bürgern nicht benannten, weil schon vorhandenem) „Canalettoweg“ die insgesamt 53 eingereichten Vorschläge einfach ad acta legt und den bisherigen Canalettoweg per Dekret zum Rundweg verlängern will kann nur gemutmaßt werden …

Einmal mehr hinterlässt das Handeln der Verwaltung also einen schalen Geschmack im Munde. Misstrauen scheint mir da grundsätzlich berechtigt (in wessen Auftrag wird hier wirklich gehandelt?) und Arroganz ist wohl auch im Spiel – ganz sicher doch.

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Tag der KunstWieder ein wohlmeinender Veranstaltungshinweis im Vorfeld… Ich rühre hier gerne die Werbetrommel, vielleicht fühlen sich ja einige der Leserinnen und Leser – etwa aus der Landeshauptstadt – angesprochen und kommen zu einer Stippvisite in die alte Stadt an der Elbe.

Kurzum: am kommenden Samstag, dem 02.07.2011, findet in Pirna der 10. Tag der Kunst statt. Von 12.00-20.00 Uhr präsentieren sich dann an 16 verschiedenen Ausstellungsorten in der Altstadt rund 5o Künstler. Die Angebote sollen nicht nur Erwachsene erreichen, Kinder und Jugendliche können ebenfalls die verschiedensten künstlerischen Techniken selbst auszuprobieren.

Der Abend wird mit einer Tanzperformance (21.45 Uhr im Friedenspark) ausklingen, anschließend darf im “Uniwerk” zu handgemachter elektronischer Tanzmusik ordentlich abgehottet werden …

An den Hauptveranstaltungsorten – in der Schmiedestraße und am Plan – wird es außerdem Livemusik, Theater, Kaffee, Kuchen und Kulinarisches geben.

Verweis (mit Programm): 10. Tag der Kunst – Samstag 2.7.2011 ab 11.00 Uhr.

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Gestern begann an der Bahnunterführung Klosterstraße die endgültige Montage des neuen Hochwasserschutztores.

Das Stahltor (7m x 3,90m) ist als solches das erste Hochwasserschutz-Bauwerk, das (zusammen mit mobilen Schutzwänden) die Pirnaer Altstadt vor künftigen Fluten schützen soll. Die Kosten belaufen sich auf 300.000 Euro.

Bis Ende Juni sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein – das Fluttor gilt dann als funktionstüchtig und wird ab einem Elbe-Wasserstand von 6,30 Metern (Pegel Schöna) geschlossen. (Quelle: SäZ vom 21.06.2011)

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Gestern abend in der Schmiedestraße 55: die Virtuosen der Jazz55_Band und Special Guest Hagen Gebauer (voc) spielten – letztmalig vor der Sommerpause – zum Jazz im Uniwerk.

Wobei Jazz nun ein sehr weitläufiger Begriff ist: im Grunde spielen die Männer einen erstklassigen Jazz-Rock (keine Bläser). Diverse Klassiker bereichern das Programm, Songs von Radiohead etwa oder auch von Tom Waits werden großartig interpretiert, und Hagen Gebauer sang wie ein junger Gott (was jetzt aber nicht die Biene Maja meint ). Alles in allem also ein wunderbarer Auftritt im morbiden Embiente, der hoffentlich nach der schon erwähnten Sommerpause eine Wiederauflage erfährt.

Einziges, wirklich einziges Manko: die wenigen Gäste. Liebe Leute, das haben Musikanten und Veranstalter überhaupt nicht verdient, die für lächerliche zwei Euro fünfzig Eintritt aus purer Freude am Spiel ein erstklassiges Konzert darboten – dafür würde ich sogar meinen Hintern von Dresden nach Pirna bewegen. Ich bleibe also bei meiner Meinung – liebe Uniwerker – dass eine Verlegung des Events auf den Freitagabend deutlich mehr Leute und Einnahmen in das Haus treiben würde. Aber gut, wir werden sehen, was die Zukunft bringt …

PS: meine Vierphone-Bilder sind nicht einmal ansatzweise das geworden, was ich erwartet habe. Mist.

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