Category Archives: Film

Ziemlich beste Freunde

Dirk und viele andere haben den Film nachhaltig empfohlen – trotzdem vielerlei Klischees bedient werden … Dabei dürfen wir jedoch nicht vergessen zu sagen, dass die Story tatsächlich auf einer wahren Begebenheit beruht, die bereits im Jahr 2001 von Philippe Pozzo di Borgo im Buch “Le Second Souffle” veröffentlicht wurde (Wikipedia).

Gestern Abend tat sich ein unverhofftes Zeitfenster aus und also haben wir die Gelegenheit genutzt. Zur Inhaltsangabe sei es erlaubt, die Filmwebsite zu zitieren:

Philippe (FRANÇOIS CLUZET) führt das perfekte Leben. Er ist reich, adlig, gebildet und hat eine Heerschar von Hausangestellten – aber ohne Hilfe geht nichts! Philippe ist vom Hals an abwärts gelähmt. Eines Tages taucht Driss (OMAR SY), ein junger Mann, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, in Philippes geordnetem Leben auf. Driss will eigentlich nur einen Bewerbungsstempel für seine Arbeitslosenunterstützung und auf den ersten Blick eignet sich das charmante Großmaul aus der Vorstadt auch überhaupt nicht für den Job als Pfleger. Doch seine unbekümmerte, freche Art macht Philippe neugierig. Spontan engagiert er Driss und gibt ihm zwei Wochen Zeit, sich zu bewähren. Aber passen Mozart und Earth, Wind & Fire, Poesie und derbe Sprüche, feiner Zwirn und Kapuzenshirts wirklich zusammen? Und warum benutzt Philippe eigentlich nie den großartigen Maserati, der abgedeckt auf dem Innenhof steht? Es ist der Beginn einer verrückten und wunderbaren Freundschaft, die Philippe und Driss für immer verändern wird…

Soviel sei gesagt: wir haben uns königlich amüsiert. Die beiden Hauptdarsteller gewinnen im Handumdrehen die Sympathie des Publikums, die Dialoge sind humor- oder gefühlvoll – aber fast immer pfiffig und auf den Punkt inszeniert. Nur manchmal schien mir die Rolle des von Omar Sy gespielten Driss dann doch arg überzogen, so viel von einem “Vorstadt-Clown” in einer Figur ist dann wohl doch etwas zu viel des Guten …

Sei’s drum, der Film bietet im Ganzen wunderbare Unterhaltung, und wer ihn bisher noch nicht gesehen hat darf sich ruhigen Gewissens auf den fälligen Kinobesuch freuen.

holmes

Sherlock Holmes: Spiel im Schatten

Die zweite Sherlock Holmes-Verfilmung von Guy Ritchie ist ebenso wie die erste eine actionreiche Kriminalklamotte, dabei jedoch mit deutlich mehr Tempo gezeichnet. Die Handlung ist auch hier eine eigene und beruht somit ganz und gar nicht auf einer Vorlage von Arthur Conan Doyle.

Ganz kurz zur Handlung: Holmes trifft auf seinen Erzfeind Dr. Moriarty, der den Lauf der Geschichte zu seinen Gunsten ändern will und somit wahrhaft Böses im Schilde führt. Geschickt spinnt “Der Napoleon des Verbrechens” die Fäden und bringt Stein um Stein ins Rollen, um ein europäisches Szenario nach seinen Vorstellungen zu erstellen. Am Ende gilt es gar, den Untergang der westlichen Welt zu verhindern. Holmes und der frisch vermählte Watson eilen und kämpfen sich durch halb Europa, um den Schurken letztendlich zur Strecke zu bringen.

Fazit: viel Tempo, viel Action und leider nur wenig Humor. Von daher wohl eher ein James Bond als ein Sherlock Holmes … Soundtrack stimmt und im Ganzen trotzdem gute Unterhaltung.

Verweis: Sherlock Holmes – Spiel im Schatten (Filmwebsite).

Der Gott des Gemetzels

Brooklyn Bridge Park, New York: zwei Elfjährige prügeln sich, und bei einem der Jungen kommen dabei zwei Zähne zu Schaden. Die Eltern des Opfers laden die Eltern des Übeltäters ein, um den Vorfall mit Vernunft zu behandeln und zu klären.

Was dann als ein ordentliches Gespräch beginnt, gerät allzu bald und vollkommen aus den Fugen. Die Fassade bröckelt, von “bürgerlicher Kultiviertheit” bleibt nicht mehr viel. Als auch noch der Alkohol ins Spiel kommt, eskaliert die Situation zur Gänze …

Als Vorlage diente Roman Polanski Yasmina Rezas preisgekrönte Komödie “Der Gott des Gemetzels”. Die Besetzung lässt keine Wünsche offen – es spielen Jodie Foster, John C. Reilly, Kate Winslet und Christoph Waltz. Was wir letztendlich zu sehen bekommen, sind 80 Minuten allerbeste Unterhaltung – ich habe mich herzlich amüsiert. Einziger Kritikpunkt meinerseits: die Spielzeit – denn besagte 80 Minuten sind viel zu wenige für solch ein grandioses Kammerspiel.

Verweis: die Filmwebsite.

“Der Hobbit” – erster Trailer

Vielversprechende Einblicke sind das …

In exakt einem Jahr wird der Film in die Kinos kommen, und wir dürfen uns auf bekannte Gesichter freuen: wie gehabt wird Ian McKellen die Figur des Gandalf spielen. Cate Blanchett, Orlando Bloom, Andy Serkis, Christopher Lee und Elija Wood werden ebenfalls wieder auf der Leinwand zu sehen sein.

Der zweite Teil “Der Hobbit: Hin und zurück” soll dann Weihnachten 2013 erscheinen.

Bridge

Bridge is a story about four animal characters trying to cross a bridge, but ending up as obstacles to one another in the process. The moral behind this story revolves around how there are often disagreements or competing paths in life, and the possible results of pride, obstinance, and compromise.

Music by Greg Gauba.

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