Category Archives: Film

weekend

Samstag abend – einmal mehr in der Altstadt unterwegs.
Beste Musik im Q24 mit Good News (Stelzer auch), bestes (vor Ort gebrautes) Bier im GIESSER, angenehmste Athmosphäre im DANTE.

Sonntag abend – Agitpropkanonenbootfilm nebst grandiosem Filmorchester, es klingelt noch in den Ohren. Beeindruckend in Bild und Ton.

apropos Film

Die alten Meisterwerke sind schlichtweg unschlagbar. Und überaus wohltuend in der Betrachtung (vor allem nach dem schier nicht enden wollenden “Berlinale- und Oscar” – Geschwafel, all den Promi-Huldigungen und gegenseitigem Schulterklopfen…).
Getreu dem Motto “wer die Klappe hält – der ist ein Held” (stammt i.Ü. vom Kinderarzt m.V.) schauen wir zurück in der Filmgeschichte und erfreuen uns an zwei der wirklich großen Nummern des Genres:

1. Fritz Langs “METROPOLIS” steht jetzt offiziell zum Download im Netz und

2. der Hinweis auf den 26. März, an welchem Eisensteins “PANZERKREUZER POTEMKIN” im Dresdner Schauspielhaus zur Aufführung kommt:

“Nach der umjubelten Premiere im Rahmen der internationalen Filmfestspiele 2005 in Berlin zeigt die Kulturstiftung des Bundes die neu rekonstruierte Fassung des bedeutenden Filmklassikers »Panzerkreuzer Potemkin« nun auch in Dresden. Bis heute verschlägt der PANZERKEUZER dem Publikum den Atem: Eisensteins kühne Montage, der Rhythmus der Schnitte, die Brillanz der Lichtführung, der Kontrast zwischen Chaos und Elegie, vor allem aber die soziale Konfrontation sind ein einzigartiges kinematographisches Spektakel. Die großartige Musik Edmund Meisels wird in der rekonstruierten Fassung vom Filmorchester Babelsberg live dazu gespielt.” >>

Elementarteilchen

Viel ist gesagt und geschrieben worden in den letzten Wochen über den neuen Oskar Roehler Film, die Vorlage zwar ein Bestseller – jedoch umstritten. Am Ende dann den Silbernen Bären für den “Bruno” des Moritz Bleibtreu…
Mein Fazit: ab ins Kino, es lohnt unbedingt. Eine gute Story brilliant gespielt – eben großes deutsches Schauspieler-Kino. Und einfach herzerfrischend, wenn mensch den Michel Houellebecq zuvor noch nicht gelesen hat. >>

Alles was ich an euch liebe

Wird als spritzige Familienkomödie propagiert und das ist es auch: nach dem Fenstersturz eines Blocks tiefgefrorener Suppe gerät ein Familienfest außer Kontrolle.
Zentrales Thema dabei der israelisch/ palästinensische Konflikt. Groteske Situationen neben klugen Dialogen – alles in allem amüsante und vor allem temporeiche 89 Minuten.
Die Burleske läuft derzeit vor Ort in der Schauburg und im Programmkino Ost.

P.C.Mackintosh

“…ist ein Zyniker. Der Gemüsewettbewerb bedeutet für ihn nur Ärger. Er verkörpert die Stimme der Vernunft, täuscht sich aber trotzdem gründlich bei seiner Einschätzung der wahren Identität der Gemüseräuber, und als dann die preisverdächtigen Ausstellungsstücke der Stadtbewohner immer wieder verwüstet werden, verliert der völlig überforderte Polizist sowohl die Kontrolle als auch die Autorität.” >>

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