Kategorie: Buch

Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten

Ich habe gelesen: „Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten“ von Rochus Hahn.

Tim und sein ehemaliger Klassenkamerad Bullwinkel teilen gemeinsam ein trauriges Schicksal – sie haben kein Glück bei den Frauen und sie hatten noch niemals Sex. Auf einer Party begegnen sie zwei Stewardessen, die Interesse an exotischen Drogen bekunden. Und an eben jenen Männern, die diesen Stoff anbieten. Tim und Bullwinkel wittern ihre Chance – der lang ersehnte, erste Sexualkontakt scheint zum Greifen nahe. Sie recherchieren und finden heraus, dass die beste Droge der Welt der Urin von einem Elch ist, der psychogene Pilze gefressen hat. Voller Hoffnung machen sie sich auf den Weg nach Finnland, um an den Zaubersaft zu kommen …

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Bernhard Aichner: Interview mit einem Mörder

Ich habe gelesen: „Interview mit einem Mörder“ von Bernhard Aichner.

Die Handlung des Romans spielt in unseren Tagen, irgendwo in der österreichischen Provinz. Max Broll ist der Totengräber im Dorf. Ein sympathischer Kauz, der seine Journalistenkarriere zugunsten des Gräberschaufelns aufgegeben hat. Er liebt das Dorfleben, die Kochkünste von Stiefmutter Tilda und seine Sauna, die er sich am Friedhof gebaut hat. Dazu ein gepflegtes Bier und der eine oder andere Schnaps mit Ex-Fußballstar Johann Baroni, dem besten Freund, und die Welt ist in Ordnung.

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Andrew Stevenson: Mittsommer

Ich habe gelesen: „Mittsommer: Auf Trekkingtour in Norwegen“ von Andrew Stevenson.

Andrew Stevenson ist ein Weltenbummler im klassischen Sinne. Der Autor wurde in Kanada geboren und ist dann im fernen Osten, Indien, Kenia und Schottland aufgewachsen. Er hat auf fast allen Erdteilen in den verschiedensten Berufen gearbeitet: organisierte Safaris, war Banker, Entwicklungshelfer und Inhaber einer norwegischen Agentur, die Abenteuertouren organisierte. Wenn er derzeit nicht mit einem Projekt irgendwo in der weiten Welt unterwegs ist, lebt und schreibt er als Autor und Journalist auf den Bermudas.

Das Reisebuch „Mittsommer: Auf Trekkingtour in Norwegen“ ist der Bericht einer Wanderung von Oslo nach Bergen. Es ist als solches bereits anno 2006 erscheinen – mir liegt es in der 4. überarbeiteten Auflage von 2011 vor.

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Josef Formánek: „Die Wahrheit sagen“

Ich habe gelesen: „Die Wahrheit sagen“ von Josef Formánek.

Schon die Umstände seiner Geburt sind schwierig: Bernhard Mares erblickt in einer Straßenbahn das Licht der Welt und wird – als ungeliebtes Ergebnis einer flüchtigen Begegnung einer Silvesternacht – danach vor einer Kirche abgelegt. Der Pfarrer übergibt ihn kurzer Hand einer das Kind liebenden Pflegemutter, die es nach wenigen Jahren jedoch wieder hergeben muss – der Junge kommt ins Waisenhaus. Mit 16 Jahren verlässt er dieses, beginnt eine Bäckerlehre, findet dann jedoch keine Arbeit. Schließlich landet er – allein gelassen, naiv und mit nichts anderem als dem Abenteuer und der großen weiten Welt im Kopf – bei der SS.

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Flake im Gespräch

In fremden Städten suche ich zuerst den Fluss und stromer dort herum. Da finde ich ungenutzte Plätze oder setze mich auf alte Schlepper, um stundenlang zu lesen. Ich muss manchmal aufpassen, unser Konzert nicht zu verpassen.

Der Fluss ist zumeist eine gute Wahl und Städte ohne Fluss gehen gar nicht.

„Der Tastenficker – An was ich mich so erinnern kann“ von Christian Flake Lorenz wurde hier bereits ausdrücklich gelobt. Das autobiographische Buch ist nun gerade als Hörbuch erschienen (10,99 Euro im iTunes Store) und die „MAZ“ nutzte die Gelegenheit für ein nachlesenswertes Gespräch mit dem Autor. (via)