Zwillingsstiege und Idagrotte

Der Sonntag bescherte uns eine schöne Runde in den Affensteinen. Mit Temperaturen um die 30 Grad Celsius war es zwar ziemlich heiß – im Schatten der Felstürme und Bäume ließ es sich jedoch ganz gut aushalten.

Zwillingsstiege

Das Automobil stellten wir am Nassen Grund im Kirnitzschtal ab, liefen denselben hinauf und weiter über die Eulentilke und die Untere Affensteinpromenade bis zum Bloßstock. Am Aufgang zur Häntzschelstiege liefen wir vorbei – unser Ziel war die nicht weit entfernte und uns bis heute noch unbekannte Zwillingsstiege.

Zwillingsstiege

Die Zwillingsstiege ist um einiges älter als die Häntzschelstiege und diente einst den Waldarbeitern zum Verkürzen ihres Arbeitsweges. Sie zu erklimmen ist eine schöne Sache – über lange Reihen von Eisenklammern geht es über einige Absätze die senkrechten Wände hinauf. Wenn wir den engen Felsspalt auf der Bohle überwunden haben ist das Schlimmste geschafft und alsbald haben wir die Obere Affensteinpromenade erreicht.

Großes Bauernloch

Eine kurze Rast – mit tollen Blicken über die Felsenwelt – bietet sich hier an. Wir liefen weiter und kreuzten alsbald die erwähnte Häntzschelstiege, die hier im zweiten Abschnitt weiter nach oben führt.

Obere Affensteinpromenade

Wir blieben jedoch auf der Promenade, deren Name doch etwas in die Irre führt – schließlich handelt es sich um einen als Bergpfad ausgewiesenen Weg, der über Stock und Stein immer entlang der Felskante führt. Links der Abgrund, rechts die steil aufragenden Felstürme – entsprechend großartig sind die Fernsichten, die sich hier bieten. Als kleines Schmankerl am Wege suchten und fanden wir noch die Höhle am Satanskopf – die „Roten Bergsteiger“ – Sie erinnern sich …

An der Idagrotte

An der Idagrotte

An der Idagrotte

An der Idagrotte

Nach kurzweiliger Wanderung haben wir alsbald den Frienstein erreicht. Natürlich besuchten wir die Idagrotte und gönnten uns einen Moment der Ruhe.

Wenzelwandaussicht (Reitsteig)

Wieder zurück am Friensteinflössel stiegen wir zum Reitsteig hinauf. Vorbei an Wenzelwandaussicht und über den Zurückesteig liefen wir hinunter zur Unteren Affensteinpromenade, um dann weiter über die Lehne zurück zum Nassen Grund zu gelangen.

Lehne

Für diese kurzweilige und sehr attraktive Runde haben wir gute viereinhalb Stunden benötigt (etwa 12 km). Für den Aufstieg kann man natürlich auch die Häntzschelstiege wählen, die sicher etwas sportlicher und auch ausgesetzter ist. Dafür wird diese gerade an den Wochenenden stark begangen, so dass mir an Tagen wie heute die einsame Zwillingsstiege als die bessere Wahl erscheint.

PS: das Feierabendbier gab es heute am Lichtenhainer Wasserfall, der jede halbe Stunde zu Tale braust und mit schrecklichem Musikgedöns angekündigt wird. Nun ja …

11 Kommentare
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Kommentare

  • derbaum

    6. Juli 2014 um 17:53 Uhr
    Antwort

    sehr schöne runde (die ich nun wieder zur genüge kenne :)) und das wetter wohl optimal genutzt!

    • Rappel
      zu derbaum

      6. Juli 2014 um 18:20 Uhr
      Antwort

      Das stimmt. Ich hatte die Obere Affensteinpromenade schon einmal hier im Blog, der Artikel ist allerdings auch dem damaligen Datenbank-Crash zum Opfer gefallen. Und heute gibt es die Bilder ganz klassisch in Schwarz-Weiss. :)

  • derbaum

    6. Juli 2014 um 17:55 Uhr
    Antwort

    ps - kein artikel zum grossen K gestern? ich hab mich auf dich verlassen! :)

    • Rappel
      zu derbaum

      6. Juli 2014 um 18:58 Uhr
      Antwort

      Kommt morgen. Schaffe es heute nicht mehr, und muss erstmal nach den Bildern schauen. ;)

  • Andy

    7. Juli 2014 um 00:45 Uhr
    Antwort

    Was auch immer das große K ist ... Ich bin gespannt ;-)

    • Rappel
      zu Andy

      7. Juli 2014 um 12:04 Uhr
      Antwort

      Das große K meint den Tag der Kunst in Pirna, der am Wochenende stattfand. Eigentlich nutzt der Herr Baum jedes Jahr die Gelegenheit, um nach Pirna zu kommen und sich einen schönen Tag zu machen. ;)

  • derbaum

    9. Juli 2014 um 05:56 Uhr
    Antwort

    wer weiss :) - dafür funktioniert autofill wieder :-D

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RAPPELSNUT ist ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer kleinen alten Stadt an der Elbe und schreibt hier über dieses und jenes, was den Alltag versüßt oder über den Tag hinaus erwähnenswert scheint. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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