Der Streit um die Zukunft derselben erhitzt derzeit die Gemüter in der kleinen Stadt. Es geht schlicht darum, ob diese letzte, im Stadtbild noch vorhandene Litfaßsäule überhaupt eine Zukunft hat und wenn ja, wer diese dann bezahlt.

Wann konkret die Anschlagsäule am Dohnaischen Platz errichtet wurde, vermag ich nicht zu sagen – interessant zu wissen wäre es aber schon. Unabhängig davon steht jedoch fest: das Ding ist arg in die Jahre gekommen und müsste restauriert werden. Mit Blick auf die dafür notwendigen Kosten und die wenigen, rückläufigen Einnahmen aus den vorhandenen Werbeflächen favorisiert die Stadtverwaltung derzeit den Abbau des Corpus Delicti. Dagegen regt sich nun der Unmut vieler Einwohner_innen – vorzugsweise über den Facebook-Auftritt der Lokalzeitung. Der Versuch der Stadt, eine Patenschaft für das Relikt anzuregen ist ebenso gescheitert wie die Übergabe an das Museum an der Rottwerndorfer Straße. Trübe Aussichten also … Immerhin regte das schon erwähnte Lokalblatt (nach der Idee einer Facebook-Nutzerin) an, die Nutzung der Säule als ein Schulprojekt der benachbarten Oberschule „Johann Wolfgang von Goethe“ in Erwägung zu ziehen. Nicht die schlechteste Idee, wie ich meine …

Dem Vernehmen nach wird sich die Stadtverwaltung Anfang Mai mit der Anschlagsäule befassen. Schauen wir einmal, was dann daraus wird.

3 Kommentare

  1. Tel 31. März 2014 um 16:49

    Die Litfaßsäule ist in meinem Gedächtnis schon immer da. Gerne vom Hanno und Uniwerk zugekleistert. Dass aber jetzt der Wirt aus Obervogelgesang die Säule okkupieren will und zu Geld machen, finde ich jenseits des guten Geschmackes. Wenn, dann nur für den guten Zweck!

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    1. Rappel 31. März 2014 um 20:33

      Ach du großer Gott, was ist denn das für eine Furzidee? Der Fuzzy soll uns vom Leibe bleiben, hört denn dieser Unsinn nimmer auf? Es geht tatsächlich immer noch eine Ebene tiefer – nicht zu fassen!

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