Blau ist eine warme Farbe

Die 15-jährige Adèle (Adèle Exarchopoulos) beginnt ihre Sexualität zu entdecken. Eine erste Liaison mit dem älteren Mitschüler Thomas scheitert alsbald – mangels Leidenschaft. Die darauf folgende, kurze Affäre mit einer scheinbar lesbischen Mitschülerin entpuppt sich ebenfalls als ein Irrtum. Später lernt sie dann Emma (Léa Seydoux) kennen, eine Kunststudentin, und verliebt sich zur Gänze in die burschikose junge Frau. So beginnt die Geschichte ihrer ersten, großen Liebe – mit all den Höhen und Tiefen, die eine tiefe Beziehung aufweisen kann …

Der französische Regisseur Abdellatif Kechiche hat es dem Vernehmen nach seinen beiden, exzellent spielenden Hauptdarstellerinnen alles andere als leicht gemacht (im Ganzen wurden 750 Filmminuten aufgenommen!). Die Mühen haben sich jedoch gelohnt, denn der Film und die beiden Schauspielerinnen sind auf den 66. Filmfestspielen in Cannes mit der Goldenen Palme geehrt worden – Applaus dafür. Der Gang ins Lichtspieltheater lohnt unbedingt, denn trotz seiner Spiellänge von 179 Minuten ist Blau ist eine warme Farbe ein in seiner Intensität unerhört schöner Film – kurzweilig und fesselnd bis zur letzten Minute. Sie sollten diese großartige Liebesgeschichte also gesehen haben – und natürlich im Kino – denn dafür werden Filme gemacht.

Verweis: Blau ist eine warme Farbe (Filmwebsite).

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RAPPELSNUT ist ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer kleinen alten Stadt an der Elbe und schreibt hier über dieses und jenes, was den Alltag versüßt oder über den Tag hinaus erwähnenswert scheint. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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