Görlitz, das ehemalige Hertie-Kaufhaus. Sie wissen schon: das Glasdach, der Lichthof, freihängende Treppen, aus Echtholz geschnitzte Geländer, himmelhohe Säulen und reich geschmückte Kronleuchter. 1913 wurde es als „Grand Bazar zum Strauß“ nach Plänen des Architekten Carl Schumanns eröffnet. Heute gilt es als das einzige im Originalzustand erhaltene Großkaufhaus früher deutscher Warenhausarchitektur.

Gestern stand geschrieben, dass der Eigentümer das Haus wiederbeleben möchte – ein „Kaufhaus des Ostens“ soll es werden, eine gute Adresse ähnlich dem „KaDeWe“ in Berlin. 20 Millionen Euro beträgt die Investitionssumme … Schauen wir mal, was daraus wird.

Ich hätte es mir heute gerne einmal von innen angesehen – das Görlitzer Jugendstilkaufhaus – ob seiner einmaligen Architektur. Leider ist es geschlossen und somit nicht begehbar. Damit blieb die Zeit für einen ausgiebigen Stadtbummel … Fortsetzung folgt.

3 Kommentare

  1. derbaum 25. September 2013 um 18:43

    ich hab noch bilder von innendrin, ich kann ja mal suchen ;)

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  2. R4PUN2EL 25. September 2013 um 20:45

    Da waren wir drin, der Dirk und ich. Allerdings nur ein paar Schritte weit gings rein. Letzte Jahr war dort im Erdgeschoss ein Weihnachtsmarkt, oder irgendeine Art Bazar. Jedenfalls lief da, als wir ankamen schon nix mehr. Aber die Tür war auf, man konnte hinein und ein wenig die verstaubte Pracht anstaunen. Schön war das. :)

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    1. Rappel 26. September 2013 um 04:41

      Das glaube ich gerne. Habt ihr in Görlitz auch das kleine Fotografiemuseum besucht?

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