Wolfgang Herrndorf: Arbeit und Struktur

Nach der Diagnose eines bösartigen Hirntumors beginnt der Schriftsteller Wolfgang Herrndorf im September 2010 ein digitales Tagebuch zu schreiben. Im Ursprung war dieses rein privat, erst später entschloss er sich zur Veröffentlichung.

„Arbeit und Struktur“ ist nicht nur eine wärmste Leseempfehlung meinerseits – das wäre zu wenig. Nein, ich erlasse hiermit einen LESEBEFEHL.

Davon gab es in den letzten Monaten nicht gar so viele. Dabei habe ich sehr wohl gelesen: das eine oder andere Magazin, Reisebücher, diverse Kriminalromane und einiges mehr. Doch allesamt scheinen sie mir hier nicht wirklich erwähnenswert. Mit Wolfgang Herrndorfs Tagebuch verhält es sich nicht so – gehört es als solches doch zu den bemerkenswertesten Texten, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. (Tipp via)

PS: ich hoffe, ihr habt derweil endlich alle den „Tschick“ gelesen?

2 Kommentare

  1. Angela23 27. August 2013 um 16:49

    es ist traurig,
    gerade las ich die nachricht vom tod des schriftstellers, leider ist der blog offenbar inzwischen abgeschaltet, ich bin dem rat von dd-jazz gefolgt und habe mir den blog ausgedruckt, so geht er mir nicht verloren,

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    1. Rappel 27. August 2013 um 17:00

      Ich habe eben erst vom Tod Wolfgang Herrndorfs erfahren und bin für den Moment ein wenig sprachlos. 

      Das Weblog ist wohl weiterhin online (so weit ich das zu sagen vermag), der Server momentan jedoch überlastet. Dem Vernehmen nach soll „Arbeit und Struktur“ aber auch als Buch erscheinen …

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