Galgenteiche und Kahleberg

Wir sind heute eine schöne Runde am Kahleberg gelaufen … Das Auto stellten wir am Bahnhof in Altenberg ab und liefen dann via Campingplatz direkt zum Großen Galgenteich. Dort angekommen sollte man sich unbedingt das kleine Naturschutzgebiet erlaufen – es gibt bemerkenswert schöne Wildblumenwiesen mit anderswo bereits ausgestorbenen oder sehr seltenen Pflanzen zu sehen.

Am Galgenteich

Im Anschluss liefen wir auf der Dammkrone entlang zum Ende des Sees, um fortan dem Lauf des Neugrabens (dem Zufluss des Galgenteiches) zu folgen. Nächstes Ziel war der Schwarze Teich, welcher sich durch die besonders dunkle Färbung des Wassers auszeichnet und somit seinem Namen alle Ehre macht. Ein beschauliches Plätzchen zum Rasten … Auf diversen Schneisen und kleinen Pfaden hieß es dann den Kahleberg (905m) zu erklimmen.

Blick vom Kahleberg

Der Fernblick von oben war wie schon gehabt bemerkenswert, heute mittag aber leider mehr Grau in Grau. Auch der etwas „räudige“ Kiosk steht noch – unverwüstlich, aber alles andere als schön. Eine ordentliche Wirtschaft dort oben ist meines Erachtens schon lange überfällig.

Am Galgenteich

Was folgte war der Abstieg hinab zum Galgenteich, über dessen Damm (diesmal die gegenüberliegende Seite) wir wieder zum Ausgangsort in Altenberg zurückkehrten. Alles in allem ist dies eine gute Runde (ca. 12km), die sich gewiss auch für den Herbst (sprich die Wochen der intensiven Laubfärbung) empfiehlt.

4 Kommentare
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Kommentare

  • derbaum

    16. Juni 2013 um 17:37 Uhr
    Antwort

    die runde empfiehlt sich immer! ;) und die knoblauchwurst im "räudigen" kiosk ist unübertroffen!!! der kiosk hat sich übrigens nicht verändert so lang ich denken kann (ich glaube ich war zum ersten mal 1965 da oben ;))

    • Rappel
      zu derbaum

      16. Juni 2013 um 20:11 Uhr
      Antwort

      Das glaube ich gerne, dass der Kiosk seit Jahrzehnten unverändert ist. Und ja, die Knobiwurst ist sehr gut, habe heute erst getestet. Aber trotzdem, es ginge auch besser. Wenn ich da so an die Knoblauchbaude denke, beispielsweise (zumal ja auch von Altenberg die Bimmelbahn dort hinauffährt, mit allerhand Leuten).

      • derbaum
        zu Rappel

        16. Juni 2013 um 20:20 Uhr
        Antwort

        stimmt, die knoblauchbaude hat sich rausgemacht in den letzten jahren - aber die war schon immer eher eine gaststätte als ein imbiss. :-) (du merkst ich mag die hütte da oben und ich geniesse meine wurst auch immer draussen :-) so sah es 2005 da oben aus :-) ---> http://www.flickr.com/photos/11641052@N00/38919562/

  • Rappel

    16. Juni 2013 um 22:08 Uhr
    Antwort

    Nun gut, vielleicht einigen wir uns auf einen etwas "kauzigen" Kiosk. :) Vielleicht ist man auch etwas verwöhnt von den vielen anderen Bergbauden in unserem Bereich, die ein besseres Angebot, meist auch Fassbier führen (2,50 Euro für eine Flasche Böhmisches Pilsner ist in meinen Augen auch arg überteuert) und insgesamt freundlicher wirken (was das Ambiente meint, nicht die Bedienung, die war sehr freundlich).

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RAPPELSNUT ist ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer kleinen alten Stadt an der Elbe und schreibt hier über dieses und jenes, was den Alltag versüßt oder über den Tag hinaus erwähnenswert scheint. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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