Der Pegel fällt

Die gute Nachricht des Tages: das Elbehochwasser hat seinen Scheitelpunkt erreicht – der Pegel in Schöna (und damit auch der in Pirna) beginnt ganz langsam zu fallen. Allerdings wird mit einem nur sehr langsam sinkenden Wasserstand in den nächsten Tagen gerechnet.

Pirna, am 6. Juni 2013

Zuvor hat es das Wasser allerdings noch geschafft, das Rathaus einzuschließen, und auch auf der anderen Seite der B172 wurden inzwischen Sandsackbarrikaden errichtet und es wird gepumpt – der Rückstau der Gottleuba tut hier sein Übriges. Wichtig: im Stadthaus am Markt (neben dem Fluthilfebüro) wurde heute mit der Auszahlung der Flutschäden-Soforthilfe an betroffene Menschen begonnen, welche dem Vernehmen nach schnell und unkompliziert erstattet wird.

Pirna, am 6. Juni 2013

Apropos (und weil ich über diese Seite auch schon angesprochen wurde): wer sich mit seiner Arbeitskraft oder eventuell vorhandener Technik beim großen Aufräumen in Pirna einbringen möchte, meldet sich am besten in einem der Fluthilfebüros (Altstadt: Stadthaus, Am Markt 10, 0160-3631355, 0172-3538648, und Copitz: Pestalozzi-Mittelschule, 0173-5777338).

4 Kommentare
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Kommentare

  • derbaum

    6. Juni 2013 um 21:06 Uhr
    Antwort

    ja, hoffen wir das es nun vorbei ist! und dann reicht es mit jahrhunderthochwassern für dieses leben....

    • Rappel
      zu derbaum

      6. Juni 2013 um 21:33 Uhr
      Antwort

      So soll es sein, ich kann da gerne drauf verzichten. Einmal in Dresden, und einmal in Pirna. Dein Wort in Gottes Gehörgang bitte …

  • apfelmann70

    6. Juni 2013 um 21:49 Uhr
    Antwort

    Ich höre von so vielen Schiksalen durch Freunde und Familie in Pirna und Umgebung. Da muss man schon eine dicke Haut haben. Ich glaube der Schock kommt erst, wenn das Wasser Weck ist. Interesant ist wirklich die Bereitschaft der Menschen zu helfen und die Anteinahme. Wir hoffen mal das es auch nach der Flut noch bleibt. Ach und … danke füt die tägliche Info. Ich gebe Deinen Link schon immer weiter an ehemaligen Pirnaer :-)

  • Anja Sachse

    25. Juni 2013 um 22:45 Uhr
    Antwort

    das beste was ich bisher gemacht habe Fluthelfer in Pirna.. trotz des ganzen Unglücks tolle Menschen dort besonders unsere beiden Einsatzstellen zum beräumen und säubern das blutspendezentrum in copitz und das Alexa Altenheim in der Altstadt.. respekt was ihr alles schafft... und mit der familie des Hauses Blutspendezentrum eine innige Freundschaft geschlossen.. liebe Grüße aus Karlsruhe Anja

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RAPPELSNUT ist ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer kleinen alten Stadt an der Elbe und schreibt hier über dieses und jenes, was den Alltag versüßt oder über den Tag hinaus erwähnenswert scheint. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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