MdK – ein kurzer Rückblick und drei Bilder

Viel habe ich nicht mitbekommen – aus Gründen. Was jetzt den „Markt der Kulturen“ meint – letzten Samstag in Pirna. Von daher gibt es hier in diesem Jahr keinen umfangreichen Rückblick in Worten und auch keine besondere Fotostrecke zum Thema.

Nichtsdestotrotz darf die elfte Auflage des Marktes als ein Erfolg gewertet werden. Einmal mehr nutzten die verschiedensten Vereine und Initiativen die Gelegenheit, ihre Arbeit vorzustellen und um Unterstützung zu werben. Die Besucher strömten zahlreich, um bei Speis und Trank entspannt zu plaudern und sich dazu dem kunterbunten Bühnenprogramm zu widmen. Der „Markt der Kulturen“ hat sich als ein großes Volksfest in der Region etabliert, und das ist gut so.

11. Markt der Kulturen

Erwähnenswert scheint mir noch der Hinweis auf die (von mir leider verpassten) Referate und eine kleine, interessante Foto-Ausstellung in der K2–Kulturkiste, welche gekonnt auf nur allzu bekannte Stereotype und Klischees in unser aller Wahrnehmung verweist. Apropos: ein Glückwunsch auch von dieser Stelle an den AKuBiZ e.V., welcher unlängst in Berlin mit dem „Botschafter der Toleranz“ geehrt wurde – Hut ab und weiter so.

11. Markt der Kulturen

Trotzdem wollte der Funke bei mir in diesem Jahr nicht recht überspringen. Ob dies nun an den herbstlichen Temperaturen, den immer zahlreicher auftretenden professionellen „exotischen“ Marktstandbetreibern oder dem mich überwiegend nicht ansprechenden musikalischen Rahmenprogramm lag lasse ich einstweilen dahingestellt. Vielleicht war es ja auch einfach nur der trostlose Anblick des FDP-Parteisoldaten, der stoisch gelbe Luftballons füllte und gleich seinen Polit-Promi-Kollegen mit weitgehender und unübersehbarer Ignoranz seitens der Marktbesucher_innen abgestraft wurde, welcher meiner Begeisterung ein wenig Einhalt gebot.

2 Kommentare
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Kommentare

  • Ultramarinrot

    27. Mai 2013 um 12:28 Uhr
    Antwort

    Kein überspringender Funken, die gleichen professionellen Betreiber, die man auch woanders überall sieht und penetrante Parteienpräsenz - allerdings gute Musik - lautete sowohl das Fazit meiner Mutter als auch das von meinem Ältesten. Bist also nicht allein mit deiner Einschätzung.

    • Rappel
      zu Ultramarinrot

      27. Mai 2013 um 12:48 Uhr
      Antwort

      Das tröstet mich. Und über die Musik lässt sich bekanntlich streiten … Richtig mitbekommen habe ich nur die OFFBEAT FOUNDATION, die sehr gut gespielt haben.

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RAPPELSNUT ist ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer kleinen alten Stadt an der Elbe und schreibt hier über dieses und jenes, was den Alltag versüßt oder über den Tag hinaus erwähnenswert scheint. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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