Wie wir leben wollen

Ich höre mich langsam rein in das neue Tocotronic-Album.

Das zehnte Studioalbum, im 20. Jahr des Bestehens. Ein Jubiläum also. 22 neue Titel und anderthalb Stunden Laufzeit. Keine Hymnen, und kaum noch Geschrammel. Eher so der gefällige Gitarrenpop. Dirk von Lowtzow zelebriert seine eigenwillige Poesie – sprachgewaltig wie ehedem, und singt sehr schön von Vergänglichkeit und Zerfall (dem geistigen, als auch dem körperlichen).

Wir hören sprachverliebten Diskurspop auf hohem Niveau, romantisch-melancholisch im allerbesten Sinne, und mir gefällt das so.

3 Kommentare
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Kommentare

  • derbaum

    3. Februar 2013 um 18:52 Uhr
    Antwort

    habs gerade mal gehört - es gibt wahrlich schlechteres!!!

    • rappel
      zu derbaum

      4. Februar 2013 um 12:54 Uhr
      Antwort

      Natürlich! Und wie schon gesagt, bei jedem Hören klingen die Songs besser und bleiben im Kopf.

  • derbaum

    5. Februar 2013 um 18:08 Uhr
    Antwort

    :-)

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Über

RAPPELSNUT ist ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer kleinen alten Stadt an der Elbe und schreibt hier über dieses und jenes, was den Alltag versüßt oder über den Tag hinaus erwähnenswert scheint. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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