Am Beispiel meines Bruders

Ich habe gelesen: „Am Beispiel meines Bruders“ von Uwe Timm.

Mit dem Tod der Eltern und der Schwester sieht sich der Autor endlich in der Lage, die Geschichte seines 1943 in Russland gefallenen und ihm so fremden Bruders aufzuarbeiten. Feldpostbriefe, ein Tagebuch und die Erinnerungen seiner Eltern leisten dabei Hilfestellung.

Uwe Timm erzählt behutsam, möchte nichts beschönigen und nichts verschweigen in diesem sehr persönlichen Buch. Warum meldete sich Karl-Heinz seinerzeit freiwillig zur Waffen-SS? Blieb er nur ein Soldat, oder wurde er auch zum Täter? Und wie stand es genau um Vater und Mutter zu jener dunklen Zeit? Viele Fragen bleiben unbeantwortet …

Eine deutsche Familiengeschichte, wie sie wohl tausendfach geschrieben steht – klug geschrieben und ganz und gar empfehlenswert.

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RAPPELSNUT ist ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer kleinen alten Stadt an der Elbe und schreibt hier über dieses und jenes, was den Alltag versüßt oder über den Tag hinaus erwähnenswert scheint. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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