Oper und Schauspiel kooperieren
Jetzt ist es öffentlich: mit der am heutigen Tag erfolgten Information der Belegschaften lesen wir zur angekündigten Kooperation von Semperoper und dem Staatsschauspiel Dresden auch schon in der Lokalpresse. So schreibt die “Sächsische Zeitung” zum Thema – im Zitat sollen hier lediglich die Fakten benannt sein – rein informativ:
Das Kunstministerium bestätigte Medienberichte, wonach beide Häuser voraussichtlich ab 2013 unter dem Namen Sächsische Staatstheater agieren … Semperoper und Staatsschauspiel blieben als Marken erhalten und künstlerisch unabhängig voneinander … Nach Angaben der Intendanzen beider Häuser ist ein zusätzlicher Personalabbau mit der neuen Struktur nicht verknüpft … Im Kern soll es um ein neues Logistik- und Probenzentrum für die beiden Bühnen gehen. Unklar ist bisher der finanzielle Umfang.Am vergangenen Freitag hatten Semperoper und Staatsschauspiel bekanntgegeben, künftig in Bereichen wie Logistik und Werkstatt, Probebühnen und allgemeine Verwaltung zu kooperieren. Damit wird das hergestellt, was bis zur Wiedereröffnung der Semperoper 1985 schon einmal Praxis war. Danach erfolgte eine „Entflechtung“ beider Häuser.
Die “Dresdner Neuesten Nachrichten” gehen etwas ausführlicher auf die Thematik ein: Sächsische Staatstheater in Gründung – Verbindung von Semperoper und Schaupiel in Dresden – lest bitte selbst.
Wir wissen: dies ist nicht der erste Versuch einer Theaterfusion und erinnern uns an die kuriose Idee, das Schauspiel in Dresden mit der Staatsoperette unter einem Dach zu vereinen.
Schauen wir also einmal, ob und inwieweit dieser neue Plan in der Praxis auch umgesetzt wird.
