Dame, König, As, Spion
Großbritannien, Anfang der 70er Jahre. Agent George Smiley wird aus dem Ruhestand geholt, um einen “Maulwurf” in der Spitze des britischen Geheimdienstes zu enttarnen. Zum besseren Verständnis: Smileys Ruhestand ist als eine Konsequenz einer verpatzten Aktion zu betrachten, die seiner Mitverantwortung oblag: bei der versuchten Kontaktaufnahme mit einem Bediensteten des ungarischen Geheimdienstes wird ein britischer Agent gefasst und gibt unter russischer Folter die Namen westlicher Agenten preis.
Der reaktivierte George Smiley beginnt also erneut zu recherchieren, und dabei gerät – ganz automatisch – auch die vierköpfige Führungsspitze des SIS in sein Visier …
“Dame, König, As, Spion” ist ein etwas untypischer Agenten-Krimi. Der Streifen wirkt leicht unterkühlt, es gibt kaum Action und zahlreiche Rückblenden fordern die ganze Aufmerksamkeit des (hoffentlich ausgeschlafenen) Zuschauers. Die Grundstimmung scheint bedrückend und farblos, die 70er müssen einfach grauenhaft gewesen sein – aber gut, wir waren schließlich inmitten des Kalten Krieges.
Gary Oldman als George Smiley ist jedoch ein Highlight – den muss man gesehen haben. Wer ein Freund des Genres ist wird in den gut 120 Minuten gewiss auf seine Kosten kommen – alle anderen sollten jedoch besser die Finger davon lassen …
Last but not least: ich wüßte gerne, warum der Film ab 12 freigegeben ist – P16 wäre angemessen.

der steht auch noch auf unserer wunschliste. ich tendiere allerdings im augenblick zum zweitbesuch vom scorsese-film! danke für die empfehlung!
der steht auch noch auf meiner Liste – mal sehen :)
ps – weisst du von wem die kinobesucher gezeichnet sind? irgendwie erinnern sie mich an die alten digedags…
Nein, das weiß ich nicht mehr, habe es schon vor Jahren einmal erworben … Aber Recht hast du, das habe ich schon so manches Mal gedacht.