Der Landkreis favorisiert weiterhin die zentrale Unterbringung von Asylsuchenden
Noch einmal zum Thema Asylpolitik: in diesem Beitrag wurde die Problematik der Unterbringung von Asylsuchenden im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge bereits einmal angesprochen. Die Suche nach einem neuen Standort seitens der Landkreisverwaltung schreitet nun langsam voran – der Stand der Dinge soll hiermit erwähnt sein.
Vorübergehend werden jetzt einige Asylsuchende im ehemaligen Schwesternwohnheim der Johanniter-Unfall-Hilfe in Heidenau untergebracht.
Zukünftig wird dann wohl das ehemalige Asylbewerberheim in Schmiedeberg reaktiviert werden (hier waren bis zum Jahre 2006 die Asylsuchenden des damaligen Weißeritzkreises untergebracht – auf Grund der stark rückläufigen Zahlen wurde es dann geschlossen) – der Kreistag wird dazu am 12. Dezember einen Beschluss fassen. Allerdings wird die Kapazität dieser Unterkunft nicht ausreichend sein, daher soll weiterhin auch nach einem geeigneten Objekt in Pirna – für ca. 150 Asylsuchende – gesucht werden. (Quelle)
Die von den Flüchtlingsinitiativen stetig wiederholte Forderung nach einer dezentralen Unterbringung bleibt damit weiterhin außen vor – was wenig verwundert. Und für Pirna ist das Thema noch längst nicht vom Tisch, wenn auch viele es gerne so hätten …
