Monthly Archives: Dezember 2011

Wir könnten tauschen …

Einen defekten Nikon D60 Body gegen irgendetwas. Falls Interesse besteht …

Vielleicht erinnert sich die Eine oder der Andere: im Frühjahr dieses Jahres hat der mensch mit seiner D60 den Grund eines Spreewaldkanals vermessen. Alle Versuche, die Kamera hernach wieder zum Leben zu erwecken sind fehlgeschlagen – leider. Das gute Stück nun einfach in der Tonne zu versenken geht aber gar nicht – von daher ist der defekte Body hiermit für Bastelzwecke freigegeben. Wer sich daran probieren möchte, der möge also zugreifen.

Ich lege noch zwei funktionsfähige Akkus (D40/ D60) dazu nebst Ladegerät, da ich keinerlei Verwendung mehr dafür habe.

Aber: geschenkt wird nicht – wir müssen tauschen – lass dir also etwas einfallen.

NABU vergibt Negativpreis an Chefs von AIDA und TUI Cruises

Mit dem „Dinosaurier des Jahres 2011“ – sprich: dem peinlichsten Umweltpreis des Jahres – ehrte der NABU gestern die Kreuzfahrtunternehmen AIDA und TUI Cruises.

„Ihre angeblich ‚Weißen Flotten‘ sind in Wahrheit dreckige Rußschleudern, denn die Kreuzfahrtschiffe fahren auf hoher See immer noch mit giftigem Schweröl“, erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. „Damit stößt ein einziger Ozeanriese auf einer Kreuzfahrt so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Pkw auf der gleichen Strecke. Die Gefahren für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen ließen sich leicht vermeiden, aber aus Profitgier verweigern die deutschen Reeder bislang die Verwendung von Schiffsdiesel und den Einbau von Abgastechnik wie etwa Rußpartikelfilter.“

Ich denke, das geht so in Ordnung.

Neue Hilfsbrücken für Eisenbahnbrücke

Reisende in Richtung Sächsische Schweiz gelangen in dieser Woche nur mit dem Bus an ihr Ziel. Grund dafür sind Brückenbauarbeiten in Pirna – die Bahntrasse im Elbtal ist bis zum 30. Dezember gesperrt und auch danach muss wohl mit weiteren Behinderungen gerechnet werden (wir wissen das aus Erfahrung).

Die sogenannte “Krachbrücke” an der Dohnaischen Straße in Pirna (Baujahr 1959) war den heutigen Anforderungen nicht mehr gewachsen – immerhin passieren täglich um die 90 Züge die Strecke. Heute morgen gegen 10.00 Uhr war sie bereits beinahe abgetragen.

In den kommenden Tagen sollen zwei eingleisige Hilfsbrücken montiert werden – die eigentliche, neue Konstruktion kommt erst Ende 2013. Langfristiges Ziel ist es, die Eisenbahninfrastruktur zu modernisieren und den Schienenlärm für die Anwohner deutlich zu reduzieren.

Verweis: Neue Hilfsbrücken für Eisenbahnbrücke Dohnaische Straße in Pirna.

iRetrofone

iRetrofone Steampunk

Die erste iPhone Dockingstation überhaupt, die mir gefällt. Für 275 Taler (plus Versandkosten) sind wir dabei: klick.

Weitere, dann eher klassische Retro-Modelle finden sich hier.

Die Zukunft ist längst vergangen

Ich finde ja schon, dass nun, da eine renommierte Hamburger Wochenzeitung ihren LeserInnen den Steampunk erklärt, die liebenswerten Underdogs im Mainstream angelangt sind.

Was, wenn es schon im viktorianischen England Computer gegeben hätte? Oder wenn, anstatt der aufkommenden Elektrizität, Dampf die treibende Kraft geblieben wäre? Was, wenn die Welt heute mit riesigen Messing-Zahnrädern und stampfenden Dampfmaschinen angetrieben würde? Und wie wäre es, wenn anstelle von Jumbojets Zeppeline im Linienbetrieb über den Atlantik fahren würden, majestätische Luftschiffe mit komfortablen Kabinen? Diesem »was wäre, wenn« nachzuhängen, alternative Zeitverläufe zu erdenken, das ist Steampunk, eine Art retrofuturistischer Chic, der beispielsweise in Filmen der vergangenen Jahrzehnte immer wieder zu erkennen ist.

Wie auch immer – “Love the machine, hate the factory” – lesen lohnt!

HUMANS

Die Geschichte von Ntaiya Naoroi

Via kwerfeldein bin ich kürzlich auf dieses lobenswerte Projekt gestoßen: HUMANS – exploring the human condition.

Simon Sticker arbeitet für dieses Projekt und erzählt uns im oben verlinkten Artikel eine von vielen Begegnungen: die Geschichte von Ntaiya Naoroi, einer Massai aus dem Süden Kenias.

… Am Ende unseres Interviews für HUMANS mit ihr bitten wir sie um eine Geschichte, die sie ihren Kindern erzählt. Und sie hat viele von ihnen, alle mit viel Schönheit, Abenteuer und Mystik gefüllt. Und dann fängt sie an zu singen – Lieder, die ihre Großmutter ihr vorsang, als sie klein war, in alter Massai-Sprache, die auch unsere junge Übersetzerin nicht mehr verstehen kann. Dies ist eines der Lieder:

Der Beitrag ist mit vielen guten Bildern illustriert und verdient schon von daher die ausdrückliche Leseempfehlung – Applaus und Danke dafür!

(auf die Projektseite werde ich gewiß noch einmal zurückkommen …)

Image © Simon Sticker

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