Geschichten aus Patientenkoffern
Ein bemerkenswertes Projekt, das hiermit unbedingt erwähnt sein soll …
Jon Crispin hatte unlängst Gelegenheit, die Koffer von Patienten des Willard Asylums zu öffnen und zu fotografieren. Zur Erläuterung: das Willard Asylum war eine geschlossene Anstalt in New York. Die Koffer haben die Patienten für den Tag ihrer Entlassung gepackt – zu dem es jedoch oftmals nicht kam. Jahrzehntelang wurden die Koffer dann aufbewahrt und zur Gänze vergessen – bis Arbeiter die schaurig-schönen Relikte nach der Schließung der Anstalt (im Jahre 1995) auf dem Dachboden fanden.
Oben seht ihr die Dokumentation zum Projekt, die stimmungsvollen Bilder finden sich im Blog des Fotografen. (via via)

eine assoziation beim betrachten der bilder waren mehrere besuche in der gedenkstätte auschwitz. dort sieht man allerdings berge von koffern, die dann aufgelöst in kleine situationen auch so wirken; das nötigste zusammengepackt.
danke für den link.
Ich habe davon gehört, war noch nicht dort. Aber klar, man kommt nicht umhin – diese Bilder holen einen immer wieder ein.