Gefunden: T34 (im Warnowschlamm)
Rostock: bei Bauarbeiten am Mühlendamm wurde am vergangenen Mittwoch ein T34 gefunden. Die Arbeiter stießen in einem Erdwall auf das Ungetüm, welches wohl seit Anfang Mai 1945 an der Fundstelle verharrte. Dazu sollte gesagt werden, dass der Mühlendamm eine der Ein- und Ausfallstraßen der Hansestadt ist und täglich von ‘zig Tausenden Fahrzeugen genutzt wird.
Bei Bauarbeiten an der Schleusenbrücke am Mühlendamm wurden am Mittwoch die Überreste eines russischen Panzers T 34 aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Kanone und Panzerturm wurden freigelegt und vom Kampfmittelräumdienst des Landes inspiziert. Munition, darunter sechs Granaten, wurde sichergestellt. Außerdem kamen Knochenreste zum Vorschein, die wahrscheinlich der Besatzung zuzuordnen sind. Am Donnerstag-Vormittag wird der tonnenschwere Panzerkopf am Mühlendamm per Kran gehoben und zur weiteren Auswertung gebracht. (OZ vom 16.11.2011)
Die Bergung eines bei Bauarbeiten in Rostock entdeckten russischen Panzers vom Typ T 34 hat am Donnerstagvormittag begonnen. An der Schleusenbrücke am Mühlendamm legten Experten das Wrack aus dem Zweiten Weltkrieg zunächst vorsichtig frei und bargen die noch nicht sichergestellte Munition. Wahrscheinlich handelt es sich bei dem T 34 um jenen Panzer, der am 1. Mai 1945 beim Einmarsch der 65. Armee der 2. weißrussischen Front in Rostock zur Aufklärung der Situation am Mühlendamm vorgeschickt und bei der Sprengung der Brücke durch einen deutschen Soldaten vernichtet wurde. Das berichtet der Kommandeur Semjon Dimitrewski in einem Erinnerungsbericht. (OZ vom 17.11.2011)
Ich nehme ja solch interessanten Meldungen aus der alten Heimat gerne hier auf und bin auch in diesem Fall sehr gespannt, wie mit dem Fundstück verfahren wird … Heute verspüre ich allerdings schon ein leichtes Unbehagen, wenn ich bedenke, wie viele Male alleine wir diese Brücke schon befahren haben. (via)
Nachtrag 18.11.2011: offensichtlich handelt es sich nicht um einen kompletten Panzer – bei den jetzt geborgenen Überresten handelt es sich um den Turm und die Kanone. Dem Vernehmen nach sollen diese zur Bewahrung in ein Museum überführt werden …
Als Quelle benenne ich weiterhin die Rostocker Ostsee-Zeitung und verweise hiermit auf ein kurzes Video zur Bergung und die hier zu sehende Fotostrecke.
