“Melancholia” von Lars von Trier ist eine wunderschöne, kunstvoll inszenierte Geschichte vom Ende der Welt. Die Hauptrollen sind …

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Melancholia

“Melancholia” von Lars von Trier ist eine wunderschöne, kunstvoll inszenierte Geschichte vom Ende der Welt.

Die Hauptrollen sind mit Kirsten Dunst, Charlotte Gainsbourg, Kiefer Sutherland und Alexander Skarsgård besetzt. Kirsten Dunst – als Erstgenannte – spielt dabei die Rolle ihres Lebens – sie ist schlicht gesagt: bezaubernd und abgrundtief schön zugleich.

Ganz kurz zur Handlung: im Grunde wird die Geschichte zweier Schwestern erzählt. Die Melancholikerin Justine (Kirsten Dunst) verweigert sich in der Hochzeitsnacht ihrem Bräutigam, noch vor dem Morgengrauen verliert sie ihn. Das Glück ist ihre Sache nicht, Justine ist stark depressiv und sieht die aufziehende Apokalypse (ein Planet – “Melancholia” – wird mit der Erde kollidieren) als eine Erlösung.

Claire – die Schwester – nimmt sich ihrer kranken Schwester an und pflegt sie. Während diese im Angesicht des nahen Endes immer ruhiger und gelassener wird, geht Claire in Angst und Sorge auf …

Das “Grande Finale” erlebt der Zuschauer bereits in den ersten Filmminuten: zu den Klängen der Ouvertüre von Wagners „Tristan & Isolde“ tritt “Melancholia” in die Atmosphäre der Erde ein. In traumhaft schönen, surrealistischen Bildern – beinahe Gemälden – vollzieht sich die Katastrophe.

“Melancholia” ist zweifellos ein Meisterwerk. Die passende Schublade zu finden fällt schwer, der Film hat von allem etwas: ein wenig Kitsch, viel Romantik, ein gutes Maß an Science Fiction und über allem eine Dramatik, die sich in solch angenehm entspannter Weise entfaltet, wie wir es nur selten erfahren dürfen.

Verweis: “Melancholia” (Filmwebsite).

2 comments on “Melancholia

  1. ach ja, den würd ich so gern sehen, aber allein :/

    und dazu kommt, er geht über zwei stunden und kommt erst um 20uhr in der schauburg. das steh ich lerche nie durch ohne einzuschlafen ;-)
    also warten bis dvd – oder so…

    • rappel Reply

      Wir haben ihn gestern um 17.30 Uhr gesehen – im Ost. Müssen ja auch früh raus … :-) Und ja, es gibt schon Filme, die man alleine schauen kann – dieser passt da nicht so, der ist zu schwermütig im Ganzen.

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