Die Lytro Lichtfeldkamera kommt
Schon die Ankündigung im Juni hat für erhebliche Diskussionen gesorgt – nun wird LYTRO konkret und hat die erste Lichtfeldkamera vorgestellt, die Anfang nächsten Jahres in den Handel kommt. Das Thema ist natürlich in aller Munde – schon klar. Ich komme allerdings nicht umhin, es hier ebenfalls aufzugreifen, denn das Konzept ist schlicht faszinierend.
Worin dieses besteht, sei hiermit noch einmal ganz kurz gesagt: die Lichtfeldkamera arbeitet ohne Autofokus und nimmt alle sichtbaren Strahlen auf. Mit dem Fokuspunkt kann man sich dann später durch die gesamte Aufnahme zoomen – ganz nach Belieben. Das meint: die Bilder werden erst am Rechner scharf gestellt, der Bereich ist dabei frei wählbar.
Wie oben im Bilde zu sehen (Foto: Lytro) kommt die Kamera vollkommen ungewohnt daher: es ist quasi ein Quader mit minimalem Funktionsumfang. An einem Ende ist eine Linse und an dem anderen ein Touchscreen (33 mm Diagonale) für Motivkontrolle und Bedienung. Die Speicherkapazität wird acht oder 16 Gigabyte betragen und der Preis – je nach Modell – bei 400 bis 500 US-Dollar liegen.
Bei eventuell gewecktem Interesse – einige Beispielbilder finden sich hier. Ich bin definitiv gespannt auf das finale Produkt und die ersten Bilder … Und ihr so?

tja was ist das nun? ein neuer hype? und am ende landen wir doch wieder beim film? na mal sehen – ich denke die elite unter den knipsografen wird es uns um die ohren hauen :-))
Ob es ein neuer Hype wird werden wir sehen, wenn die ersten Lytros eingetroffen sind. Ich selber finde zwar die Technik absolut faszinierend, bezweifle aber, dass ich auf Dauer Fotos so betrachten will. Wir werden sehen …