Lesetipp: Sudan-Mission, erste Eindrücke

Günther Krone – seines Zeichens ein rundum erfahrener Entwicklungshelfer – lebt seit Jahrzehnten in Afrika.
Momentan ist er in Khartoum tätig, später geht er dann in den Südsudan, um beim Aufbau des neuen Staates zu helfen. Auf Bitte des Schockwellenreiters hat er nun damit begonnen, regelmäßige Berichte, die über das “normale” Touristenwissen hinausgehen, in dessen Weblog zu veröffentlichen.
Wie bekannt, hat der Südsudan erst im Juli dieses Jahres durch ein Referendum die Unabhängigkeit vom Sudan erlangt. Die Bedingungen im Lande sind schwierig, von den jahrelangen Konflikten ist es zermürbt, Hunger und Armut sind an der Tagesordnung. Die Infrastruktur liegt quasi am Boden, lokale Konflikte – im Kampf um Boden und Vieh – flammen immer wieder auf. Dazu das Problem mit dem Öl: der Südsudan verfügt zwar über rund 80 Prozent der bekannten Ölvorkommen des Gesamtsudans (Wikipedia), muss das Öl aber über den Nordsudan exportieren, da er über keinen eigenen Zugang zum Meer verfügt.
Die Voraussetzungen für spannende und höchst interessante Vor-Ort-Berichte sind also gegeben …
Das Thema interessiert mich sehr, von daher bin ich auf die Fortsetzung der ersten Eindrücke dieser Sudan-Mission äußerst gespannt.
