Nichts zu verzollen
“Nichts zu verzollen” ist der neue Film des französischen Regisseurs Dany Boon (“Willkommen bei den Sch’tis”). Wir haben ihn uns gestern angesehen und können den Besuch durchaus empfehlen.
Ganz kurz zum Inhalt: die Story spielt in dem kleinen belgisch-französischen Grenzort Courquain kurz vor der Umsetzung des Schengener Abkommens – anno 1993. Die Zöllner auf beiden Seiten der Schranke liefern sich einen Kleinkrieg. Treibender Keil ist vor allen anderen Ruben Vandevoorde (Benoît Poelvoorde) – ein wahrer Franzosenhasser, den die Idee eines geeinten Europas zur Raserei treibt. Sein Gegenspieler ist Mathias Ducatel, ein französischer Zollbeamter, der sich heimlich mit Ruben’s Schwester trifft und sie zu heiraten gedenkt.
Beide treffen beim neuen, gemeinsamen Patrouillendienst zusammen und lernen sich – entgegen aller Erwartung – schätzen. Die taufrische Freundschaft gerät jedoch in die Brüche, als Ruben von der Liebesbeziehung erfährt …
Fazit: mit wohlgesetztem Slapstick, derbem Humor, Wortwitz und Tempo ist es Dany Boon erneut gelungen, eine durchaus erfrischende Komödie zu schaffen. Schade nur, dass manche Szenen – etwa die R4-Geschichte – für meinen Geschmack zu platt daherkamen und der verbissene Ruben übertrieben oft und aggressiv von seiner Waffe Gebrauch machte.
Verweis: “Nichts zu verzollen” (offizielle Filmwebseite)

Haben den Film auch nach den zweiten Versuch mit meiner Frau sehen dürfen. War doch wirklich am ersten Samstag im UFA Kristallpalast 20:00 ausverkauft. Ein Woche später hatten wir mehr Glück und ich stimme Dir voll zu…ein sehenswerter, urkomischer Film! Aber nur was für Erwachsene. Die Jugend würde diesen Humor wohl nicht verstehen. Sage ich jetzt mal so…
Sehe ich auch so. Das könnte manch einer in den falschen Hals bekommen …