Wie Märchen Schule machen

Anbei ein Ausstellungstipp für den Schlechtwettertag …
Im (sowieso sehenswerten) Pirnaschen Stadtmuseum gilt es derzeit die farbenfrohe Märchenwelt auf den Schulwandbildern des (immer noch berühmten) Dresdner Verlages C. C. Meinhold (Wikipedia) zu bewundern.
Die liebevoll arrangierte Ausstellung zeigt 23 dieser farbenfrohen Bilder, welche vom Sammlerehepaar Martina und Lutz Dathe aus Bad Orb in Hessen bereitgestellt wurden. Diese Meinholdschen Schulwandbilder sind schon etwas Besonderes, da sie von einer besonderen Ausdrucksstärke geprägt sind.
Durch Anordnung von kleineren Teilflächen rings um eine große Zentralfläche oder durch Dreiteilung der Bildflächen, denen die Schlüsselszenen zugeordnet sind, wird das gesamte Geschehen im Märchen erzählt. Dieser Gestaltungsgrundsatz ist das herausragende Merkmal der gesamten Reihe und vielleicht auch der Grund ihrer lang anhaltenden Beliebtheit und Verbreitung bis in den letzten Winkel des gesamten deutschen Sprachraums.
Neben den Wandbildern werden auch einige andere Veröffentlichungen des Verlages C.C. Meinhold & Söhne – wie etwa Programme des Königlichen Hoftheaters sowie Exemplare der Kinder- und Jugendliteratur – gezeigt. Alle Schriften zeichnet dabei die bemerkenswerte Qualität der meist farbigen Illustrationen aus, ein Fest für die Augen ist das – wenn der mensch denn so will.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 6. November, Dienstag bis Sonntag von 10.00 – 17.00 Uhr.
Verweis: “Wie Märchen Schule machen” (Stadtmuseum Pirna).
