“Arschkalt” ist eigentlich der richtige Film für einen heißen Sommertag … Der Besuch lohnt aber auch dieser Tage, …

Arschkalt

“Arschkalt” ist eigentlich der richtige Film für einen heißen Sommertag … Der Besuch lohnt aber auch dieser Tage, im nassen Immergrau des Sommers 2011.

Worum geht es?

Zwei Männer und ein Tiefkühltransporter. Der zynische Ex-Firmeninhaber Berg (Herbert Knaup) will nur seine Ruhe. Sein neuer Partner dagegen, der naive Moerer (Johannes Allmayer), redet gern.

“Dieser Transporter ist zu klein für zwei!” Aber zwecklos, Berg kann seinen lästigen Beifahrer erst dann wieder loswerden, wenn er ihn zu einem guten Verkäufer gemacht hat, so die Forderung der forschen neuen Chefin Lieke van der Stock (Elke Winkens). Vom arschkalten Misanthropen Berg ist plötzlich Teamgeist gefragt.

Gefühlte 876 Tiefkühlpizzen, 4322 Fischstäbchen und 12887 Garnelen später beginnt er aufzutauen. Doch damit fangen die Probleme erst so richtig an …

Herbert Knaup spielt gekonnt den kautzigen, von diversen Problemen geplagten „Mr. Frost“-Lieferanten für Tiefkühlprodukte. Den anfangs ungeliebten (weil stets gut gelaunten) Beifahrer spielt Johannes Allmayer – wir kennen ihn aus “Vincent will Meer”. Die beiden bilden ein köstliches Paar, und werden bestens bereichert durch Elke Winkens als Chefin.

Die Story an sich ist nicht groß überraschend, weiß jedoch (neben den schon gelobten Darstellern) mit wunderschönem, trockenen Humor und norddeutschen Charme zu punkten.

Verweis: “Arschkalt” (Filmwebseite).

One comment on “Arschkalt

  1. Er: “… Nicht der Vodka erwärmt den Eiswürfel, sondern der Eiswürfel kühlt den Vodka”
    Sie: “… wie romantisch …”

    Oder so ähnlich. Schöner Film.

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