Jazz55 im Uniwerk
Gestern abend in der Schmiedestraße 55: die Virtuosen der Jazz55_Band und Special Guest Hagen Gebauer (voc) spielten – letztmalig vor der Sommerpause – zum Jazz im Uniwerk.
Wobei Jazz nun ein sehr weitläufiger Begriff ist: im Grunde spielen die Männer einen erstklassigen Jazz-Rock (keine Bläser). Diverse Klassiker bereichern das Programm, Songs von Radiohead etwa oder auch von Tom Waits werden großartig interpretiert, und Hagen Gebauer sang wie ein junger Gott (was jetzt aber nicht die Biene Maja meint ). Alles in allem also ein wunderbarer Auftritt im morbiden Embiente, der hoffentlich nach der schon erwähnten Sommerpause eine Wiederauflage erfährt.
Einziges, wirklich einziges Manko: die wenigen Gäste. Liebe Leute, das haben Musikanten und Veranstalter überhaupt nicht verdient, die für lächerliche zwei Euro fünfzig Eintritt aus purer Freude am Spiel ein erstklassiges Konzert darboten – dafür würde ich sogar meinen Hintern von Dresden nach Pirna bewegen. Ich bleibe also bei meiner Meinung – liebe Uniwerker – dass eine Verlegung des Events auf den Freitagabend deutlich mehr Leute und Einnahmen in das Haus treiben würde. Aber gut, wir werden sehen, was die Zukunft bringt …
PS: meine Vierphone-Bilder sind nicht einmal ansatzweise das geworden, was ich erwartet habe. Mist.
