Die monatliche Flusslandschaft
Heute im Lichtbild zu sehen: der Yachthafen Dresden-Neustadt.
Schön anzuschauen ist er nicht, und alles andere als romantisch gelegen … Der Hafen findet sich vor der Dresdner Marienbrücke – am Stromkilometer 57,3.
Er beherbergt einen kleinen Jachthafen, ein Hausboot und ein Hotelschiff. Hierbei handelt es sich um das ehemalige Passagierschiff „Pöppelmann“, welches zwar schwimmfähig, jedoch für den Schiffsverkehr nicht mehr geeignet ist.
Der Neustädter Elbhafen wurde 1872 – 1876 wurde aufgrund der zunehmenden Industrialisierung und zur Entlastung des Pieschener Hafens angelegt. Der Hafen besitzt ein 380 Meter langes und 70 Meter breites Hafenbecken. Der Neustädter Elbhafen war der erste Hafen in Sachsen mit Anschluss an das Eisenbahnnetz. Eine Erweiterung des Hafenbeckens wurde 1888 und 1889 vollzogen, um diesen zugleich als Winterhafen für die Passagierdampfer der Sächsischen Dampfschifffahrt nutzen zu können. In der Nachkriegszeit erlebte die Hafenanlage ihre letzte Blütezeit als Umschlagplatz. Später nutzte man ihn nur noch als Winterhafen für die Passagierdampfer. Seit 1993 steht der Hafen unter Denkmalschutz und soll in Zukunft Teil einer Elbuferpromenade werden. (Wikipedia)
Der Elberadweg nach Meißen führt direkt am Neustädter Hafen vorbei und weiter zur Pieschener Molenbrücke. Entlang der Uferpromenade finden sich zahlreiche Etablissements, die sich der Partyszene verschrieben haben.

