120.000 Christenmenschen

120.000

120.000 Christen versammelten sich heute am Dresdner Elbufer zum abschließenden Gottesdienst des 33. Evangelischen Kirchentages. Man kann zu dem Thema stehen, wie man will – ich kam zufällig des Weges und war von der Kulisse schwer beeindruckt.

120.000

120.000 Menschen

120.000 Menschen

Ansonsten habe ich von dem Mega-Ereignis nicht viel mitbekommen – war es für mich doch vor allem mit Arbeit verbunden. Der eine oder andere Programmpunkt hätte mich schon gereizt, angesichts der heillos überfüllten Säle hielt sich mein Ärger darob jedoch in Grenzen – denn grundsätzlich gilt: ich bin nicht gerne in Menschenmengen.

Ohnehin hätten mich wohl eher die musikalischen Perlen gereizt – für eine der lauwarmen, politischen Diskussionen wäre mir meine Zeit dann doch zu schade. In dieser Hinsicht halte ich es mit Arno Frank, dessen wohl formulierter Kommentar den Nagel auf den Kopf trifft – Applaus dafür!

7 Kommentare

  1. Jürgen5. Juni 2011 at 17:23

    Im Glauben vereint. :-) Schön.

    • Rappel5. Juni 2011 at 17:45

      Ja. Ich glaube schon, dass die Besucher eine gute Zeit in der Stadt hatten – jedenfalls lag die ganze Zeit eine beinahe seltsame, entspannte Stimmung über allem. Die würde Dresden auch im Alltag gut zu Gesicht stehen …

      • Jürgen5. Juni 2011 at 17:47

        Ich war noch nie in Dresden :-)

      • Rappel6. Juni 2011 at 11:04

        Eine Bildungslücke, die du schliessen solltest. ;-) Ein verlängertes Wochenende solltest du dafür dann schon einplanen …

      • Jürgen6. Juni 2011 at 21:01

        Auf jeden Fall! :)

  2. nonsense6. Juni 2011 at 15:22

    also ich für meinen teil hab diese grünen schals/tücher fürchten gelernt in den tagen.
    immer wenn mir eine so behangene gruppe begegnete (zugegeben: tendenziell eher spät abends), war sie rotzbesoffen und gröhlte diverse religiöse gassenhauer (“oh when the saints..”) – hat mir jetz nich unbedingt ein angenehmes bild vermittelt..
    aber ich will ja nich alle über einen kamm scheren :-)

    politische auseinandersetzung wäre immer wünschenswert von einer solchen institution (die ja immerhin die besten bedingungen dafür bietet), allerdings erwarte ich das nicht mehr wirklich von einer kirche, die sich zunehmend in regressivem hippie-chic suhlt

    • Rappel7. Juni 2011 at 10:24

      Das war bestimmt nur eine verhaltensauffällige Randgruppe, die berühmte Ausnahme von der Regel… ;-)

      Was ich von den politischen Diskussionen mitbekommen habe (z.B. Ausschnitte der Käßmann-Auftritte im TV) kannst du getrost in die Tonne kippen, mit den Protestanten ist in dieser Hinsicht leider kein Blumentopf zu gewinnen… Bei all dem Eiapopeia-Gerede von “Brücken bauen” und der ganzen scheinheiligen Wohlfühl-Rhetorik der Gemeinde bekomme ich langsam einen dicken Hals …

      Zudem wurde teilweise recht aggressiv missioniert – klarer Minuspunkt dafür. :evil:

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