DGB-Index Gute Arbeit

Der DGB hat mit dem Index Gute Arbeit ein wissenschaftlich fundiertes Instrument zur Erfassung der Arbeitsbedingungen aus Beschäftigtensicht geschaffen (was im Grunde nichts anderes meint, als dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aller Regionen und Branchen schriftlich zu ihren Arbeitsbedingungen befragt werden).
Für das Jahr 2010 wurden beispielsweise die folgende Zahlen ermittelt:
15 Prozent Gute Arbeit, 52 Prozent Mittelmäßige Arbeit, 33 Prozent Schlechte Arbeit – gegenüber 2009 ist ein leichter Zuwachs an Guter Arbeit bei einem konstanten Anteil Schlechter Arbeit dokumentiert.
(Quelle: DGB-Index Gute Arbeit – Der Report 2010)
So weit, so gut – oder besser: so schlecht sieht das also aus mit “Guter Arbeit”. Was mich daran überrascht ist der hohe Anteil an der mittelmäßigen Zufriedenheit …
Aber sei’s drum, und kommen wir zu des Pudels Kern: ihr könnt euch an dieser Stelle ein Bild zur eigenen Arbeitssituation machen, müsst dazu lediglich 31 Fragen beantworten. Am Ende wird der persönliche Indexwert erstellt, der als solcher die eigene Arbeitssituation bewertet und erklärt – was ja durchaus von Interesse für unsereiner sein sollte.
Wen es interessiert: der mensch hat seinen Index bereits erstellt und dabei ganze 28 Punkte erhalten. Was unter’m Strich für schlechte Arbeits- und Einkommensbedingungen steht. Das passt dann so, nun ja …
Jetzt seid ihr dran – wie schaut es aus?

32 hier. das steht ebenfalls noch für miese arbeitsbedingungen. kommt im groben auch so hin…
und nach dgb-logik is wer schuld? die osteuropäischen “fremdarbeiter”..
sehr merkwürdig
Nanu, wo hast du das gelesen? ich habe den Report eben noch einmal überflogen, kann diese Argumentation aber nicht finden …
nicht in dem report, allerdings konnte man diese argumentation bei diversen veranstaltungen des dgb zum 1.mai hören..
nich mehr viel los bzgl. der solidariät unter arbeitern ;-)
Solidarität … das scheint mir dann doch ein Begriff aus dem vergangenen Jahrhundert zu sein, leider.
Trotzdem, wenn dem so ist, hat sich dieser jemand ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt…