Was macht eigentlich die Katz?

Um es kurz zu sagen: es geht ihr sehr gut.

Bei den derzeitigen Temperaturen geht sie meist nur kurz außer Haus, Schnee und Eis sind ihr nicht genehm. Zumeist liegt das spitzohrige Tier – sich wohlig räkelnd – daheim auf der Couch oder drückt sich die Nase am Fenster platt: nichts darf ihrer Aufmerksamkeit entgehen (dies meint vor allem die gelegentlichen, von Würde und entwaffnender Langsamkeit geprägten Auftritte des fusseligen Nachbarkaters – die beiden verbindet immer noch eine innige, herzerfrischende Freundschaft).

Zudem vermisst die Katz vor allem eines: die Jagd. Wir erinnern uns, da waren diese zwei, beinahe schon frühlingshaften Tage (irgendwann vor 14 Tagen): das Raubtier ward nicht mehr gesehen, pirschte Tag und Nacht über den Schlossberg und Nachbar’s Gärten, um allerdings – und wofür sie gelobt werden muss – uns mit reichlich, frischem Nagerfleisch zu versorgen. Sie meint es also gut mit uns …

Vielleicht noch erwähnenswert: Nassfutter (alle Marken) wird neuerdings zur Gänze verweigert?

5 Kommentare

  1. regentropfen4. Februar 2011 at 17:00

    Also bei uns verweigert sie nicht das Nassfutter……
    Allerdings bekommt sie auch nur die Reste, welche Fussel nicht mehr mag und auch nur noch vor der Balkontür, weil wir von ihr angefaucht werden.

    • Rappel5. Februar 2011 at 07:10

      Hm, solch ein Benehmen geht natürlich gar nicht. Wir haben ihr gesagt, dass sie das Anfauchen zu unterlassen hat. Zudem noch bei jemanden, der ihr Futter gibt …

      Bekommt der Fussel eigentlich eine besondere Marke? Jedenfalls ist er ein ordentlicher Mensch: wenn er bei uns die Motte-Reste bekommt, ist das Schälchen hinterher immer blitzblank. :-)

      Aber er ist immer sehr vorsichtig und kommt nur selten herein.

  2. Muyserin25. Februar 2011 at 11:02

    Wie herrlich skurril ist das denn? Zwei Nachbarn unterhalten sich vai Internet über ihre Katzen.

    • Rappel26. Februar 2011 at 15:24

      das ist wohl dem Winter geschuldet, und meiner antizyklischen Arbeitszeit. :/

  3. Muyserin25. Februar 2011 at 11:03

    via. :(

    Übrigens erinnere auch ich mich der frühlingshaften Tage. Ich saß in der Neustadt draußen vor einer Bar und ließ mir den Kaffee in der Sonne schmecken. Hach!

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