In der Wochenendausgabe der taz wurde unlängst die imposante Geschichte um einen ganz besonderen Hund veröffentlicht.

Ort der Handlung ist Finnland in den 1940er Jahren. Im nördlich von Helsinki gelegenen Tampere lebte dem Vernehmen nach ein Hund, der eine Pfote zum “Führergruß” erheben konnte, und daher von seinen Besitzern gelegentlich “Hitler” gerufen wurde. Tatsächlich hieß der Hund “Jackie”, war seiner Gestalt nach eine ordentliche Promenadenmischung und einem allseits zu Späßen aufgelegten Herrchen zu Diensten verpflichtet.

Allein, dieser schöne Spass auf Kosten des größten, deutschen Verführers blieb nicht ohne Folgen: Ende 1940 erhält das Auswärtige Amt einen Hinweis, nach dem der finnische Unternehmer Tor Borg seinen Hund Hitler nennt. Und nicht nur das: Das Tier könne auf Befehl auch eine Pfote zum entsprechenden Gruß erheben …

Eine skurrile Story – die hiermit zum unbedingten Nachlesen empfohlen sei.

Genauso schön ist es allerdings auch zu lesen, wie diese Story nach ihrer Veröffentlichung den Weg in die Weltpresse fand und somit ein seltsames Eigenleben erfuhr.