Agnes Obel: Philharmonics
Bei mir seit heute neu im Regal: Agnes Obel mit “Philharmonics”.
“Philharmonics” ist das Debütalbum der in Berlin lebenden Dänin. Es ist im Herbst 2010 erschienen und erfuhr in der Heimat der Künstlerin einen phänomenalen Erfolg, der sich bis dato so in Deutschland leider noch nicht einstellen wollte.
Sei’s drum – ich selbst bin von diesen spartanisch instrumentierten Songs und ihrer elfenhaften Stimme absolut fasziniert, sie sind schlicht wunderbar. Wie schrieb ein unbekannter Rezensent im iTS so schön:
… und wenn Du eines fernen Tages in einem kurzen weißen Hemdchen vor Deinem Schöpfer stehst und die Stunde der Wahrheit gekommen ist und Dir die Knie erbärmlich schlottern, dann kommt von Ferne die Stimme von Agnes Obel daher und aller Schrecken verliert sich und die Sonne kommt hinter den Wolken hervor und wärmt Dich wie die Wolljacke Deines Großvaters …
So ist es wohl, und damit ist alles gesagt.

Klingt interessant. Werde ich mir mal anhören.
Nach mehrmaligem Durchhören habe ich mehrere Assoziationen:
1. Stina Nordenstam
2. Gonzales (Solo Piano)
3. Sophie Zelmani
Was meinst Du?
Ja, das ist genau die richtige Schublade – Kompliment. Stina Nordenstam trifft auf Gonzales mit dem großartigen Solo Piano, es ist die perfekte Synthese!
Sophie Zelmani kannte ich noch nicht und gefällt ebenso …
Ja, das freut mich aber! :)
Sophie Zelmani habe ich witzigerweise mal bei einer Kosmetikerin kennengelernt, die statt der üblichen Vogelzwitschern-Didgeridoo-Sphärenklänge Sophie Zelmani laufen hatte. Und das hat mir dann so gut gefallen, dass ich mir peu à peu gleich zwei Alben (Sing & dance; Love Affair) von ihr gekauft hatte.
Interessehalber: wenn für Dich ein neuer Name fällt, wo verschaffst Du Dir einen ersten Eindruck?
Das ist schnell gesagt: ich suche im iTunes Store. Bei (zumeist gegebenem) Erfolg höre ich dort rein und schlage parallel in der Wikipedia zur Person nach.
Ab und an suche ich dann auch gezielt nach Konzertbesprechungen.
Ein ebenso schnelles Danke.