"Die Grüne Zitadelle" von Magdeburg

"Die Grüne Zitadelle" von Magdeburg

Die Grüne Zitadelle von Magdeburg ist das letzte fertig konzipierte Baukunstwerk des von mir hochverehrten Friedensreich Hundertwasser.

Seit dem Jahre 2005 findet sich diese “Oase für Menschlichkeit und für die Natur in einem Meer von rationellen Häusern” inmitten der maßgeblich vom Wiederaufbau in den 50er Jahren geprägten Magdeburger Innenstadt.

Am vergangenen Freitag bot sich mir (eher zufällig) die lang erhoffte Inaugenscheinnahme …

"Die Grüne Zitadelle" von Magdeburg

"Die Grüne Zitadelle" von Magdeburg

"Die Grüne Zitadelle" von Magdeburg

"Die Grüne Zitadelle" von Magdeburg

"Die Grüne Zitadelle" von Magdeburg

"Die Grüne Zitadelle" von Magdeburg

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"Die Grüne Zitadelle" von Magdeburg

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"Die Grüne Zitadelle" von Magdeburg

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"Die Grüne Zitadelle" von Magdeburg

"Die Grüne Zitadelle" von Magdeburg

"Die Grüne Zitadelle" von Magdeburg

"Die Grüne Zitadelle" von Magdeburg

"Die Grüne Zitadelle" von Magdeburg

"Die Grüne Zitadelle" von Magdeburg

Das Ensemble ist als Wohn- und Geschäftshaus konzipiert, neben den zumeist attraktiven Ladenlokalen und Cafés finden sich zudem ein Theater, ein Hotel, diverse Arztpraxen sowie auch ein Kindergarten.

"Die Grüne Zitadelle" von Magdeburg

"Die Grüne Zitadelle" von Magdeburg

"Die Grüne Zitadelle" von Magdeburg

"Die Grüne Zitadelle" von Magdeburg

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Gießkanne

Gießkanne

(Anmerkung: die oberhalb zu sehenden, furios gestalteten Gießkannen lassen sich im “Rosenstolz” erwerben – einem kleinen, aber sehr schönem Blumenladen im Innenhof.)

Zuletzt noch ein paar interessante Fakten zum Hundertwasser-Haus in Magdeburg:

  • die Bauzeit betrug zwei Jahre, zuvor fand sich an dieser Stelle ein typischer DDR-Plattenbau,
  • das Dach ist überwiegend mit Gras bewachsen – woher sich auch der Name erklärt,
  • im Gebäude finden sich 55 Wohnungen sowie zahlreiche Bäume, welche sich als sogenannte “Baummieter” in der Obhut der Mieter befinden.

Auch schön: in die äußere Gestaltung des Komplexes wird nicht eingegriffen; das Wachsen der Bäume und das Verblassen der Farbe soll ein Gefühl des Alterns vermitteln.

Nach eingehender Betrachtung und mit dem Wissen um die Details erscheint es mir um so unverständlicher, dass die Stadt Dresden es dazumal nicht verstanden hat, die Dresdner Neustadt mit einem solchen Kunstbauwerk der Sonderklasse zu schmücken. Ob dies nun tatsächlich ausschließlich an der Finanzierung scheiterte sei einmal dahingestellt – Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall …

Zudem: wer leichtfertig und selbstherrlich ein Weltkulturerbe verspielt, dem ist wohl auch kaum an einem Projekt gelegen, welches solcherart gekonnt moderne Architektur mit Phantasie und einer lebendigen, menschlich betonten Weltsicht vereinbart. (siehe auch: Hohe Haine)

2 Kommentare

  1. Thomas29. November 2010 at 14:55

    Wow! Ich hab sowas noch nicht mit eigenen Augen gesehen, aber das ist schon wirklich faszinierend.

    • Rappel29. November 2010 at 15:12

      Ich habe zuvor lediglich eine von Hundertwasser gestaltete Markthalle (irgendwo bei St. Gallen) flüchtig gesehen, von daher blieb mir jetzt – gewissermaßen – der Mund offen stehen vor andächtigem Staunen …

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