Ich hatte eben das ausgesprochene Vergnügen, dem Klang zweier ganz besonderer Instrumente zu lauschen: einer Violine von Antonio Stradivari ‘Ex-Joachim’ aus dem Jahre 1708 und einem Cello von Domenico Montagnana ‘Ex-Hekking’ von 1721.

Auf der Erstgenannten spielte Mira Wang, das Violoncello spielte Jan Vogler. Beide Virtuosen waren heute als Solisten zu Gast geladen in die Stadtkirche St. Marien – die Neue Elbland Philharmonie (Leitung: GMD Christian Voß) gab sich die Ehre zum 2. Philharmonischen Konzert. Johannes Brahms – Doppelkonzert (Konzert für Violine und Violoncello) op. 102 und Peter Tschaikowsky – 6. Sinfonie h-moll op. 74 (Pathétique) standen auf dem Programm.

Ich bin jetzt zu müde für eine längere Rezension – um es also kurz und knapp auf den Punkt zu bringen: es war ein superbes Konzert am passenden Ort, die Welt schien für ein kurzes Weilchen in Ordnung. Nach guten zwei Stunden gab es den verdienten Applaus – soll heißen: es gab stürmischen Beifall mit Händen und Füßen.

Ich hätte gerne mehr davon – lediglich zwei Konzerte im Jahr sind definitiv zu wenige …