Tschitscheriengrien

“Tschitscheriengrien” ist eine ursächsische Vokabel und steht für einen grellen Grünfarbton mit hohem Gelbanteil. Gemeinsam mit dem Wort “bäbbeln” (Fußballspielen) und “Hornzsche” (was eine Rumpelbude meint) ist es unlängst zum “Sächsischen Wort des Jahres 2010″ gekürt worden.

Diese bemerkenswerte Wahl fand bereits zum dritten Male in Folge statt. Verantwortlich dafür zeigt sich eine illustre Schar von Journalisten, Schauspielern und Kabarettisten, die “Sächsische Zeitung” natürlich und in 2010 erstmals auch die “Freie Presse”, die gemeinsam mit dem Dresdner Germanistik-Professor Karlheinz Jakob etwas für die Pflege des sächsischen Dialektes tun wollen.

Ein lobenswertes Ansinnen, welches in diesem Jahr drei ganz besonders schöne Worte in den Fokus der Öffentlichkeit rückte – wie ich meine.

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2 Kommentare

  1. imke11. Oktober 2010 at 11:26

    wer mich kennt weiß, dass jenes tschitscheriengrien meine lieblingsfarbe ist und sächsisch meine lieblingssprache. bin ich nicht ein glückspilz?

    • Rappel11. Oktober 2010 at 11:40

      das bist du gewiss. und tschitscheriengrien steht dir ausgezeichnet – wenn ich das bemerken darf :-)

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