The Road

Mittendrin in der Apokalypse: ein Vater zieht mit seinem ca. 10 Jahre alten Sohn durch eine verwüstete Welt. Nach einer ökologischen Katastrophe wächst nichts mehr, die Tiere sind fast ausgestorben, Nebel und Asche über der grauen Landschaft. Banden streifen durch das Land, die zum Zwecke des Nahrungserwerbs Jagd auf alles machen, was die Katastrophe überlebt und Beine hat. In der Hoffnung auf Wärme und eine lebenswerte Welt versuchen Vater und Sohn in den Süden zu gelangen und dabei das Gute in sich zu bewahren.
“The Road” ist ein finsteres Endzeit-Drama voller dunkler, beängstigender und oft auch schaurig-schöner Bilder. Das Kammerspiel zwischen Vater und Sohn ist für mich perfekt inszeniert, Viggo Mortensen spielt die Figur des Vaters mit bewundernswerter Hingabe. Die Musik von Nick Cave und Warren Ellis setzt das “i-Tüpfelchen” …
Allein die Story lässt an Inhalt und Substanz zu wünschen übrig – schon die fehlende Erklärung der apokalyptischen Ereignisse scheint mir da ein arges Versäumnis.
Von daher also nur eine bedingte Empfehlung meinerseits (ein stabiles Nervenkostüm vorausgesetzt).
Verweis: “The Road” – die Webseite zum Film.
