Obsternte mit mundraub.org
An vielen Straßen, in Städten und im Ländlichen wächst Obst, das von niemandem geerntet wird. Mundraub.org ist eine Initiative, die sich dieser ungenutzten Ressource annimmt und auf einer Karte im Web zeigt, wo genau der interessierte mensch in seiner Umgebung solch einen wilden oder herrenlosen Baum oder Strauch findet.
Merke: auch hier sei natürlich der gesunde Menschenverstand vorausgesetzt, denn wahre Mundräuber…
gehen behutsam mit den Bäumen, der umgebenden Natur und den dort lebenden Tieren um, lassen beim leisesten Zweifel über die Freigabe eines Baumes die Finger von den Früchtchen, und haben Freude daran, dem fruchtigen Ort etwas zurückzuschenken – sei es einfach durch ein gutes Gespräch rund um kostbares Obst, einen Besuch im nahegelegenen Hofladen oder Café oder sogar durch ein Engagement bei der Pflege von Obstbäumen.
Die Plattform ist ein lobenswertes Mitmach-Projekt – jeder hat also die Möglichkeit, eine (zweifelsfreie) Fundstelle in die Karte einzutragen und kann somit anderen, an herrenlosem Obst Interessierten (ich kenne da den einen oder anderen Hobby-Obstweinwinzer) eine Freude machen.
Weitersagen und selber taggen ist daher allererste Bürgerpflicht!

Wie heißt es so schön: Zwee Bleede, een Gedangge! ;) Auch ich empfahl heute Mundraub
…
PS Schönes Foto.
Vielen Dank, ich freue mich ja, dass ich es endlich einmal sinnvoll einbinden konnte. :-)
PS: Den Entwurf zum Mundraub hatte ich schon vor 14 Tagen stehen (Quelle), habe aber erst jetzt die Muße gefunden, das Thema zu benennen. Es mangelt ein wenig an der Zeit zur Zeit …
Mir geht’s ähnlich. Meine Quelle war übrigens das Greenpeace Magazin, wenn ich mich recht erinnere. Und das muss ewig her sein. Aber nachdem ich vom Ende der Niederpoyritzer Plantage erfuhr, passte es natürlich gut.