Apple startet eigenes soziales Musiknetz
Ich weiss, ich bin spät dran … Inzwischen sollte es wohl jeder halbwegs Interessierte mitbekommen haben, dass Apple gestern mit Ping (kommt mit iTunes 10) ein eigenes soziales Musiknetzwerk gestartet hat.
Wie bei Twitter kann der mensch nun also in iTunes anderen (audiophilen) Netzbewohnern folgen, es gibt Statusmeldungen ähnlich Facebook, Musiktipps werden ausgetauscht und Hörerlebnisse kommentiert.
Dass Apple damit vor allem neue Kaufimpulse im iTunes Store setzen möchte sollte jedem klar sein – wir wissen das. Von daher ist der Konzern nicht besser oder schlechter als andere Web-Giganten wie Amazon oder Google, die ebenfalls umfangreiche Nutzerdaten sammeln und somit ihre Verkaufsstrategien optimieren möchten. Wie immer entscheidet auch hier der User, ob und wenn ja – welche Informationen er von sich preisgeben möchte…
Der Diskussion ob des Für und Wider des neuen Dienstes möchte ich mich vorerst nicht anschließen, stecke statt dessen die Nase neugierig in das Netz und schaue mich um in der Hoffnung, abseits des Mainstreams die eine oder andere Perle in Sachen Hörgenuss zu finden.

irgendwie nicht so innovativ – eher schlecht bei last.fm geklaut
aber apple brauch ja immer ne extrawurst ;-)
ich habe ja gestaunt, dass sie überhaupt etwas eigenes aus dem Boden stampfen. dass das im Ganzen noch ziemlich unausgereift und verbesserungswürdig daher kommt – nun ja, ich lehne mich da ganz entspannt zurück und warte erst einmal ab.
(wobei mir der ganze Social-Network-Kram zur Zeit sowieso ziemlich am … vorbei geht)