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Von Zinnwald zum Mueckentürmchen

Querfeldein ...

Ich möchte unsere gestrige Runde hier nicht unter den Tisch fallen lassen … Für den sonntäglichen Ausflug überschritten wir die Landesgrenze und sind von Zinnwald den alten Bierweg zum besagten Mückentürmchen gelaufen. Dort kurz gerastet und wieder retour … Dafür wählten wir allerdings einen anderen Weg und liefen etwas versetzt – am Forsthaus Siebengiebel vorbei – um letztlich am oberen Ende von Cinovec wieder heraus zu kommen. Die reine Laufzeit betrug bei den knapp 19 Kilometern beinahe exakte vier Stunden.

Blick auf das Mückentürmchen

Blick auf das Mückentürmchen

Blick vom Mückentürmchen

Querfeldein ...

Querfeldein ...

Der Weg an sich ist eher gediegen: spektakuläre Aussichten bieten sich (bis auf die Aussicht am Mückentürmchen) kaum, dafür viel niedriger und geduckter Wald, wie er so typisch für die Landschaft dort oben ist. Dazu das Hochmoor, viele feuchte Wiesen und ab und an die Ruinen ehemaliger Siedlungshäuser.

Jagdhaus "Siebengiebel"

Das Jagdhaus Siebengiebel ist eine davon. Im 18. Jahrhundert ließ der Teplitzer Fürst von dazumal das einstmalige Jagd- und Lustschlösschen erbauen. Wie zu sehen, ist von der einstigen Pracht nichts geblieben – das Objekt diente zwischenzeitlich als Gasthaus und Erholungslager. Die traurigen Reste werden heute vom tschechischen Forst verwaltet.

Tagpfauenauge

Auch schön: die zahlreichen Schmetterlinge, die in den Hochlagen des Erzgebirgskammes beste Bedingungen finden …

Schwalbenschwanz

Admiral

Kleiner Fuchs

Tagpfauenauge

Landkärtchen

Letztlich soll nicht unerwähnt bleiben, dass uns zum zweiten Male innerhalb einer Woche* eine Kreuzotter begegnet ist – die sich direkt auf dem Wege einem Sonnenbad hingab. Ich staunte nicht schlecht, denn es muss anno 1979 gewesen sein, dass ich letztmalig ein Exemplar dieser Gattung in Natura sah …

* auf die Erste trafen wir an der Königsnase in Obervogelgesang.

4 Kommentare

  1. Sehr interessante Geschichte – ich düs’ da immer nur mit dem Wagen vom Mückentürmchen nach Zinnwald, aber zu Fuß bin ich da noch nie unterwegs gewesen. Nehm ich mir mal vor (mit deiner Erlaubnis ;-)

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