Dies ist er seit der vergangenen Woche – denn bereits am 9. August wurde die Bahnunterführung des Radweges zwischen Obervogelgesang und Pötzscha (knappe sechs Kilometer/ 15 Minuten von Pirna elbaufwärts) durch massive Geröll- und Erdmassen verschüttet. Eine Mure von ca. 600 m³ hat sich ihren Weg den Hang hinab gebahnt …
Die Aufräumarbeiten werden nach Auskunft der Stadt Pirna erst beginnen, wenn die LKWs die Zufahrtsstraße in Ober- und Niedervogelgesang befahren und die Geröllmassen abtransportieren können. Dies wird voraussichtlich gut 14 Tage in Anspruch nehmen.
Soweit die Tatsachen, denen der mensch durchaus mit Verständnis begegnet – schließlich gibt es andere, wichtigere Baustellen nach der Extremsituation der vergangenen Tage.
Kritik ist jedoch in einem Punkt angebracht, denn aktuell sieht sich die Stadt Pirna (zu Recht) dem Vorwurf der mangelhaften Informationspolitik ausgesetzt: es fehlt schlicht und einfach jeglicher Hinweis bezüglich des drohenden Ungemachs auf dem Pirn’schen Elberadweg. Ein simpler Aufsteller mit dem Verweis auf die Sperrung und die Umleitungsstrecke über die Straße in Oberposta (rechtselbisch) hätte dem bereits Genüge getan und zahlreichen Radlern in den vergangenen Tagen viel Ärger erspart.
Den einzigen Hinweis dieser Art sah ich (heute morgen) lediglich 500 Meter vor dem Ort des Geschehens – aufgestellt von einem Kioskbetreiber direkt am Radweg.
Weiterführende Verweise zum Thema:
- Steine, Schlamm und Geröll versperren den Elberadweg in Obervogelgesang (SäZ 17.08.2010)
- Bahndurchführung von Elberadweg vor Pötzscha verschüttet (Stadt Pirna)
- Nach Gewitterflut Aufräumarbeiten in Pirna (Stadt Pirna)









18/08/2010 @ 11:28
Whoa, das ist ja herb!
Ich würd mich glaub ich als Radler ob der fehlenden Beschilderung auch schwarz ärgern…
18/08/2010 @ 11:39
wohl wahr. zumal dir nur der Weg zurück nach Obervogelgesang bleibt und dann den Hang hinauf Richtung Struppen, wenn nicht gleich zurück nach Pirna, um am Fluss zu bleiben … dabei ist es so einfach (und sowieso einmal empfehlenswert) in Pirna die Elbseite zu wechseln – wenn man denn um die Notwendigkeit weiß.
18/08/2010 @ 13:34
Heftig… das wird wohl noch eine Weile dauern. Glaubst du die schaffen das in 14 Tagen?
19/08/2010 @ 00:05
ich denke schon, dass das in der Zeit zu schaffen ist. vorausgesetzt, ein ordentlicher “Barney Geröllheimer” widmet sich ebenso der Sicherung des Elbhangs wie der Beräumung …
18/08/2010 @ 16:15
ordentlich mit steinen zugepackt des stückl radweg.
zur ehrenrettung der zuständigen stellen sei gesagt dass heute vor dem pirnschen elbeparkplatz ein entsprechender hinweis angebracht war. bin da gegen mittag vorbeigefahren.
19/08/2010 @ 00:10
gut so und danke für den Hinweis. ich werde morgen das Lichtbild nachreichen …
17/09/2010 @ 01:13
Hey, Super mal was aus der alten Heimat zu erfahren.
17/09/2010 @ 12:06
@apfelmann: wo genau liegt sie denn – die alte Heimat? und wo findet sich die neue?
17/09/2010 @ 23:30
Alte Heimat. – Pirna – Post – Postaer Straße”
Neue Heimat: “Geheim” ;-)
18/09/2010 @ 01:29
all right. schön ist es an der Postaer Straße, ich glaube, dort scheint immer die Sonne …
18/09/2010 @ 16:45
Ja da gab es immer Sonne und manchmal viel Wasser. Es war das Orange Haus mit den Weinreben. War ne schöne Zeit.
29/09/2010 @ 14:35
Den Elberadweg hats auf dem Stück wirklich übel erwischt. Der Weg müßte aber wieder auf sein, wenn ich das richtig gelesen habe.
30/09/2010 @ 09:02
Ja, der Weg ist wieder frei. Es gab schon am 1. September diese Meldung dazu: Elberadweg nach Stadt Wehlen ab morgen Abend wieder frei.
Meldung und Bilder zum Thema fielen wegen Zeitmangel unter den Tisch …