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Ich sage "Ja" zu Street View

Wobei ich eigentlich gar nichts zu dieser unsäglichen, paranoiden Diskussion sagen wollte. Langsam wird es allerdings penetrant.

Ich mag Google Earth, und ebenso mag ich den virtuellen Spaziergang via Street View in Google Maps. Ohne diese Angebote wäre das Netz in seiner Vielfalt an Angeboten um einiges ärmer. Und ja – natürlich sollte dabei stets auch ein besonderes Augenmerk auf die Wahrung der Privatsphäre gelegt werden, und natürlich sind die Aktivitäten Google’s stets auch mit einer gehörigen Position Skepsis zu betrachten, wir wissen das – keine Frage. Aber dann bitte maßvoll.

Daher sei es hiermit auch an dieser Stelle noch einmal gesagt: Street View liefert keine Live-Bilder. Autokennzeichen und Gesichter werden automatisch unkenntlich gemacht, und wer sein Haus nicht im Netz sehen möchte kann dies seit heute morgen beantragen.

Anatol Stefanowitsch hat einen wunderbaren Artikel zur Thematik geschrieben, den ich hiermit allen Skeptikern (und Befürwortern) zur Lektüre empfehle.

Beschwerden über Google Street View höre ich derzeit fast wöchentlich von Bekannten und Verwandten … Diesen Menschen möchte ich sagen: Eure Privatsphäre beginnt hinter eurer Wohnungstür. Der Anblick eurer Häuser und Vorgärten ist öffentliches Eigentum.

Die Straße gehört uns allen.

So ist es und so soll es sein – Punkt.

Nachtrag: auch Sascha Lobo spricht gut zum Thema.

6 Kommentare

    • an Lobo scheiden sich die Geister – meiner auch …

      grundsätzlich halte ich aber die Inszenierung seiner selbst für gelungen :]

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    • richtig. keine Nation ereifert sich an diesem Thema so wie wir – besser: wie unsere Leid-Medien. wir sollten uns ein Beispiel an den Britten nehmen, deren Humor in dieser Sache ist unschlagbar… :-)

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