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Das Konzert

“Das Konzert” ist der neue Film von Regisseur Radu Mihaileanu (wir erinnern uns an den grandiosen “Zug des Lebens“).

Die Story ist schnell erzählt: das unter Breschnew in Ungnade gefallene, einstige Starorchester des “Bolschoj-Theaters” versucht die müden Finger für ein letztes Konzert wieder beweglich zu machen.

Andrej Filipow – einst dessen bedeutender Dirigent und heute Putzmann im erwähnten Theater – fängt im Büro des Direktors ein Fax des Pariser Théâtre du Châtelet ab, welches händeringend Ersatz für die indosponierten Philharmoniker aus San Francisco sucht. Durch ein irrwitziges Täuschungsmanöver gelingt es Filipow und seinen Mitstreitern, dem geschassten Ensemble von ehedem einen großartigen Auftritt an der Seine zu vermitteln.


Der Film besticht vor allem durch das wunderbare Portrait des postsowjetischen Russlands – spielt doch die erste Hälfte zur Gänze in Moskau. Jede Menge skurriller Figuren spielt sich temporeich durch allerhand prekäre Situationen – den Vorwurf der Überlänge mag ich so nicht nachvollziehen. Die letzten zehn Minuten des Films bilden das Grande Finale: Tschaikowskys Konzert für Violine und Orchester in D-Dur, ganz viele Erinnerungen, der verdiente Erfolg und eine eigene Tournee im Anschluss …

Fazit: “Das Konzert” ist eine unterhaltsame, nur manchmal als etwas zu seicht empfundene Komödie, die sich bestens für einen verregneten Sonntagnachmittag empfiehlt.

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