Eine Woche im Karwendel: die Tour
Wir sind zurück von der alljährlichen Alpenwanderung …
Es folgt ein kleiner Rückblick – für die Statistik und als Notiz für mich und interessierte Leserinnen und Leser, die das Gebiet bereits kennen oder einmal kennenlernen möchten.
Kommen wir also gleich zur Sache …
Erster Anlaufpunkt war der kleine Ort Hinterriß (zu finden im Rißtal im Karwendelgebirge), der Gasthof “Zur Post” bot uns Quartier für zwei Nächte.
Die erste Runde – quasi zum Aufwärmen – führte uns am folgenden Tag um den “Rauhen Kopf” herum: über das Tortal, die Torscharte und die Rohntalalm zurück nach Hinterriß.


Die Wegstrecke betrug ca. 18 Kilometer, 1211 Meter wurden im Aufstieg bewältigt und wir waren gute viereinhalb Stunden unterwegs (bei der Aufzeichnung ließ mich der iPhone-Akku im Stich – die Runde wurde natürlich komplett gegangen).
Am zweiten Tag wurde der Rucksack geschultert und wir stiegen über den Kleinen Ahornboden zum Karwendelhaus (1771m) auf.


Die Eckdaten: 14,5 Kilometer Strecke, 918 Meter im Aufstieg und 4,5 Stunden Gehzeit.
Tag Nummero drei: wir liefen – etwas oberhalb des Kleinen Ahornbodens – zur Falkenhütte (1846m). Da wir dort relativ zeitig eintrafen wurde am Nachmittag – zum Zwecke der Aussicht – noch der Mahnkopf (2096m) erklommen.


Auch hier seien die wichtigsten Parameter genannt: die Wegstrecke betrug exakt 14,42 Kilometer, 765 Meter wurden im Aufstieg bewältigt und die Wanderung währte sechs Stunden und zwanzig Minuten.
Am vierten Tag ging es zunächst von der Falkenhütte (an der Gumpenspitze vorbei) hinab zur Engalm. Da unser eigentliches Ziel – die Lamsenjochhütte – voll belegt war, nahmen wir im Almdorf ein Lager für die Nacht und stiegen nachmittags über die Binsalm zur besagten Lamsenjochhütte auf.
Am späten Nachmittag dann wieder der Abstieg in die Engalm …


Auch hier schwächelte der Akku und beendete die Aufzeichnung leider eine halbe Stunde vor dem Ziel. Trotzdem: die Wegzeit betrug knappe acht Stunden, 981 Meter Aufstieg und etwa 23 Kilometer Strecke sind für diesen Tag zu verzeichnen.
Tag Nummero fünf: von der Engalm (1227m) ging es über den Großen Ahornboden und die Plums-Alm hinauf zur Plumsjochhütte (1630m). Am Nachmittag wollten wir noch zur Mondscheinspitze, brachen die Wanderung aber auf Höhe Plumsjoch wegen eines heraufziehenden Unwetters ab und kehrten zur Hütte zurück.


Trotzdem waren wir im Ganzen viereinhalb Stunden unterwegs und haben 715 Höhenmeter bei knapp 13 Kilometern Wegstrecke gemacht.
Der sechste Tag war letztlich dem Abstieg und der Rückkehr nach Hinterriß gewidmet, wo wir das Automobil abgestellt haben.
Im Rückblick kann ich sagen, dass es allesamt wunderbare, auf Grund der aktuellen Hitzewelle aber auch sehr anstrengende Tage waren (Temperaturen von 36°C waren Standart). Der Rucksack an sich wog geschätzte 10 Kilo, dazu kam noch der Wasservorrat.
Gleich uns waren sehr viele Leute dort unterwegs, wir taten gut daran, die Übernachtung zuvor telefonisch reservieren zu lassen. Freundliche Aufnahme fanden wir dann überall, die Hütten sind zur Bewirtschaftung mit dem Kraftfahrzeug erreichbar und daher gut versorgt.

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