Ich habe hier ja schon einige Male vom unseligen Vorhaben, die über 100jährigen Linden am Pirnaschen Schlossberg zu fällen, berichtet.
Wir wissen: der Beschluss des Stadtrates zum Kahlschlag und anschließender Neubepflanzung an der Treppe steht und so nicht ein kleines Wunder geschieht, werden die Bäume im Herbst dem Geschehen zum Opfer fallen.
Von daher ist mir die Erwähnung einer Gruppe Unverzagter, die sich trotz dessen dem Erhalt der ehrwürdigen Linden verschrieben haben, ein besonderes Vergnügen.
Seit einer guten Woche wird nun auch im Internetz umfassend zur Thematik informiert – wer sich also zum aktuellen Stand der Dinge informieren möchte schlägt künftig nach unter schlossberglinden-pirna.de.
Kommentare sind erlaubt, da eine Diskussion ausdrücklich erwünscht ist.
13/07/2010 @ 17:50
Ich wünsch’ es Euch, ich wünsch’ es Euch so sehr. Der Anblick der Baumstümpfe am Pieschener Elbufer tun immer noch weh, als wären es frisch geschlagene Wunden. Ich kann Euch nur raten, wehrt Euch und lasst Euch nicht überrumpeln.
14/07/2010 @ 08:29
wir tun, was möglich ist. ich glaube nicht, dass die Stadtoberen in der Sache mit so breitem Widerspruch gerechnet haben – auch mit Blick auf das relativ kleine Zeitfenster …
In Pieschen sieht es wirklich nicht gut aus… Ich habe mir das vor ein paar Wochen angesehen und von der Sache auch in verschiedenen Dresdner Blogs gelesen, da hat die Landestalsperrenverwaltung tatsächlich ganze Arbeit geleistet – schlimm.
14/07/2010 @ 08:30
Vor meinem Vaterhaus (Auszug)
Vor meinem Vaterhaus steht eine Linde
Vor meinem Vaterhaus steht eine Bank
Und wenn ich einst sie wiederfinde
Dann bleib ich dort mein Leben lang
Dann wird die Linde wieder rauschen
Ihr liebes altes Heimatlied
Mein ganzes Herz wird ihr dann lauschen
Das oft in Träumen heimwärts zieht
Mein ganzes Herz wird ihr dann lauschen
Wer weiß, wer weiß wann das geschieht
In dieser fremden großen Stadt
In diesem Bild aus Stein
Da grüßt dich kaum ein Blütenblatt
Mit süß vertrautem Schein ……….
(Robert Stolz / B. Hardt-Warden)
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