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Bielatal und Grenzplatte

Der heutige Abstecher in das Bielatal bot gute Gelegenheit, sich den Frust von der Seele zu laufen.

Vom Parkplatz bei der Ottomühle ging es Richtung Grenze, aber nicht gerade zu, sondern mit einem Umweg entlang der Felswände. Eisloch und Schwedenloch (zwei kleine Höhlen) wurden passiert, ebenso die “Verlassene Wand” – mit den vielen Aufstiegen ein wahres Klettereldorado. Tatsächlich säumen mitunter bizarre Klettergipfel den Weg …

Dann wieder hinunter und weiter auf dem Hauptweg. Kurz vor der Grenze den Bach überqueren, um hernach in Serpentinen die Aussicht auf der Grenzplatte zu “erklimmen”. Dort oben angelangt (523m) den Blick auf den Hohen Schneeberg und Ostrov genießen.

Interessant: die Vegetation auf der Grenzplatte ist ein markantes Beispiel für das durch Schwefeldioxyd verursachte Waldsterben in der Region – der Nadelwald ist nahezu abgestorben, jungfräuliche Birkenwälder und teils mannshohe Adlerfarne prägen das Plateau.

Es folgt der Abstieg auf gleichem Wege, bis zum Abzweig des Dürrebielegrundes. Dieser wird zur Gänze erlaufen, vom Grenzübergang “Eulenthor” geht es dann via Sommerhübelweg und Alte Tetschener Strasse nach Rosenthal hinein.

Blick auf Rosenthal

Über den Mühlensteig und Mühlenweg laufen wir dann durch die Felder und steigen wieder hinab ins Bielatal zur Ottomühle (ein Böhmisches nebst Bowumise).

Sommerhübelweg

Allein: diese Runde ist nicht so attraktiv, wie anfangs erhofft. Denn überwiegend sind es endlose, ausgebaute Fahrwege, die ein wenig mühsam zu erlaufen sind. Heute hat es mich nicht so gestört, der mensch wollte raumgreifend ausschreiten und dabei “Kilometer fressen”, da passte das ganz gut. Aber sonst ist man mit dem Rad besser beraten dort oben …

Kleiner Fuchs

Fazit: gute 14 Kilometer werden das schon gewesen sein – ich bin exakt 3,5 Stunden gelaufen.

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